Die Erweiterung der Hochdurchsatz-Forschungsanlage von Clariant in Palo Alto soll die Entwicklung von Katalysatoren sowie deren Markteinführung beschleunigen. (Bild: Clariant)

Die Erweiterung der Hochdurchsatz-Forschungsanlage von Clariant in Palo Alto soll die Entwicklung von Katalysatoren sowie deren Markteinführung beschleunigen. (Bild: Clariant)

| von Ansgar Kretschmer

Die Verdoppelung der Forschungs- und Entwicklungskapazität der Anlage in Palo Alto soll Clariant darin stärken, seinen Kunden schnellere und bessere Lösungen anzubieten und Partner bei kundenspezifischen Katalysator-Scale-up-Projekten zu unterstützen. Die modernisierte Hochdurchsatz-Anlage soll ein erweitertes Team von technischen Experten beherbergen. Die Forschungsanlage kombiniert moderne Hardware, Robotik, automatisierte Verfahren und spezialisierte Software – einschließlich maschinellen Lernens und anderer Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz (KI) – um bis zu hundertmal schnellere Experimente im Vergleich zu traditionellen Verfahren zu ermöglichen. Clariant nutzt diese Methodik zusammen mit seinem fundierten Fachwissen und seinen Kenntnissen in der Katalysatorentwicklung und -produktion, um die Markteinführung zu beschleunigen, indem die Entdeckungs- und Entwicklungsphase des Katalysators um drei bis vier Jahre verkürzt wird.

Standort profitiert vom High-Tech-Charakter des Silicon Valley

Stefan Heuser, Senior Vice President & General Manager bei Clariant Catalysts, kommentierte: „Die Erweiterung unseres F&E-Zentrums für Hochdurchsatz-Katalysatoren in Palo Alto stellt einen wesentlichen Meilenstein unserer Geschäftsstrategie dar. Dank seines Standorts profitiert das Zentrum vom High-Tech-Charakter des Silicon Valley. Wir freuen uns sehr über die Fortschritte in der Katalysatortechnologie, die wir hier für unsere Kunden erzielen wollen“. Seit seiner Gründung im Jahr 2009 hat sich das Clariant Zentrum in Palo Alto ausschliesslich auf die Forschung und Entwicklung von Hochdurchsatz-Katalysatoren konzentriert. Viele der Wissenschaftler und Ingenieure am Standort haben auf diesem Gebiet Pionierarbeit geleistet, und Zehntausende von Katalysatoren wurden im Zentrum hergestellt und getestet. Dies hat zu mehreren erfolgreichen kommerziellen Produkten geführt, wie zum Beispiel dem Selektivhydrierungskatalysator Olemax 260. Anthony Volpe, Leiter des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Palo Alto, beschrieb die Vorteile der Erweiterung mit den Worten: „Die Erhöhung unserer Kapazität ermöglicht es uns, sowohl die Produktivität als auch die Innovation zu steigern, was zu einer schnelleren Entwicklung von Katalysatoren für unsere Kunden führen wird. Wir beschleunigen auch unsere Arbeit, um den Stand der Technik bei den Hochdurchsatztechnologien voranzutreiben, insbesondere bei der Unterstützung des Scale-up und der Produktion von Katalysatoren.“ (ak)

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