Lafargeholcim will in einem spanischen Zementwerk CO2 abscheiden und nutzen.

Lafargeholcim will in einem spanischen Zementwerk CO2 abscheiden und nutzen. Bild: LafargeHolcim - Rüdiger Nehmzow

| von Armin Scheuermann

Das Projekt, das im Zementwerk von Lafargeholcim in Carboneras (Almeria, Spanien) angesiedelt ist, zielt darauf ab, das bei der Zementherstellung emittierte CO2 abzutrennen, um es vor Ort weiter umzuwandeln, zu reinigen und wiederzuverwenden (CCUS). Das Kohlendioxid wird aus dem Rauchgas des Zementwerks abgeschieden und für die landwirtschaftliche Nutzung zur beschleunigten Pflanzenproduktion wiederverwertet. Durch Nachahmung und Beschleunigung des natürlichen Photosyntheseprozesses hat diese Technik das Potenzial, die Effizienz der Landwirtschaft zu steigern, indem das Wasser- und Bodenverhältnis pro Kilogramm Gemüseproduktion reduziert wird. Ausgehend von 10 % der CO2-Emissionen ab 2022 könnten so 700.000 Tonnen CO2 wirksam eingesetzt werden.

Lafargeholcim hat Ende 2019 angekündigt, in Europa knapp 150 Mio. Euro investieren zu wollen, um Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren.

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