Bergbau- und Aufbereitungsanlagen

Die Unternehmenseinheit AMG Lithium ist neben dem deutsche Hydroxidprojektwird auch für brasilianische Bergbau- und Aufbereitungsanlagen des Konzerns zuständig. (Bild: AMG Lithium)

Lithiumhydroxid wird zur Herstellung von Kathodenmaterialen verwendet, die in Zellen für Lithium-Ionen-Batterien verbaut werden. Ziel des Anlagenprojektes ist es, die europäische Batterieindustrie mit diesem Schlüsselrohstoff mit kurzen Lieferwegen zu versorgen. Die in der neuen Anlage produzierte Batteriequalität soll sich sich durch einen geringen Gehalt an Verunreinigungen auszeichnen – eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz in Batteriezellen.

Die Anlage soll eine Jahreskapazität von 20.000 t haben und ab dem Jahr 2023 in Betrieb gehen. Die Größe des Grundstücks auf dem Gelände des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen, das AMG im April 2021 erworben hatte, ist so bemessen, dass sich in den Folgejahren durch weitere Module die jährliche Kapazität auf bis zu 100.000 t steigern lässt.

Spezielle Umweltziele vereinbart

Der Vertrag zwischen AMG Lithium und der EPC Group über die Ausführungsplanung wurde nach Angaben der Unternehmen nun am 29. März 2022 von den Geschäftsführern unterzeichnet. Bei der Planung stehen demnach neben den üblichen Finanz-, Zeit- und Qualitätszielen, auch spezielle Umweltziele und die Arbeitssicherheit im Fokus: weitgehende Vermeidung von Abwässern, Vermeidung von Produktexposition sowie CO2-Reduzierung durch energieeffiziente Verfahren. Des Weiteren beabsichtigen beide Unternehmen auch bei zukünftigen Projekten in Bitterfeld miteinander zusammenzuarbeiten und so Synergien zu heben.

„Mit unserer Entscheidung für die EPC Group haben wir bewusst ein mittelständisches Familienunternehmen ausgewählt, welches im chemischen Anlagenbau über die notwendige internationale Projekterfahrung verfügt und in der Region gut vernetzt ist,“ erklärte Stefan Scherer, Geschäftsführer von AMG Lithium. „Auch haben wir in der engen Zusammenarbeit der letzten Wochen und Monate festgestellt, dass wir sehr gut übereinstimmen in der Definition von Zielen und die beiden Teams sich auf deren Umsetzung fokussieren“, betonten beide Geschäftsführer.

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