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Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Leichtbaumaterialen für Spezialanwendungen baut der Konzern außerdem seine Produktion von geschlossenzelligen Hochleistungshartschäumen der Marke Rohacell am Standort Mobile, Alabama, in USA aus.

Bild: Evonik

| von goebelbecker

Die Produktion von im Labormaßstab entwickelten Katalysatoren lasse sich nach Angaben von Evonik mit der neu eröffneten Anlage effizient auf Betriebsmaßstab übertragen und damit unter industriellen Bedingungen testen. Dieses Vorgehen erleichtert die Einhaltung von Zielspezifikationen und das Erreichen der gewünschten Katalysator-Performance, die beim Scale-up eine Herausforderung darstellen. Die neue Pilotanlage ist dafür mit allen relevanten Aggregaten ausgestattet.

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Der Spezialchemie-Konzern hat in Indien eine neue Pilotanlage eingeweiht. (Bild: Evonik)

Der Produktionsstandort in Dombivli verfügt über ein eigenes F&E-Labor für drei Produktgruppen von Evonik: Edelmetall-Pulverkatalysatoren, aktivierte Metallkatalysatoren und Öl- und Fettkatalysatoren. Das Labor ist ausgestattet mit diversen Anlagen für die Katalysatorentwicklung und -testung. Mit der neuen Pilotanlage will sich Evonik in die Lage versetzen, den Anwendern ausreichende Mengen der neu entwickelten Katalysatoren für kommerzielle Versuche zu liefern.

Die am Standort entwickelten Öl- und Fettkatalysatoren, die Evonik weltweit unter dem Markennamen Moncat vertreibt, sind für die Hydrierung pflanzlicher oder tierischer Fette für verschiedene Anwendungen geeignet. Sie kommen in der Lebensmittelindustrie für Backfette und Margarinen Deebenso zum Einsatz wie in der Herstellung von Schmiermitteln, Kosmetika und anderen Oleochemikalien. (jg)

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