DMTD-Derivate kommen insbesondere bei Schmierstoffen für Stahllegierungen zum Einsatz, die Buntmetalle enthalten. (Bild: Lanxess)

DMTD-Derivate kommen insbesondere in Schmierstoffen für Stahllegierungen zum Einsatz, die Buntmetalle enthalten. (Bild: Lanxess)

| von goebelbecker

DMTD-Derivate kommen insbesondere bei Schmierstoffen zum Einsatz, die in Kontakt mit solchen Stahllegierungen treten, die so genannte Buntmetalle – wie Kupfer, Nickel oder Kobalt – enthalten. Sie verhindern dort das Herauslösen der Buntmetallionen, schützen die Metalloberfläche vor aggressiven Chemikalien und sorgen so für die Integrität und Langlebigkeit der Legierung.

Zudem wirken sie als „Extreme Pressure“-Additive dank ihrer Metalloberflächenbindung und schmieren als solche selbst dann noch, wenn unter extremen Bedingungen und hohen Drücken Metalloberflächen aneinander reiben. Außerdem sind DMTD-Additive in der Lage, Schwefelverbindungen im Schmierstoff abzufangen, die langfristig sonst anderweitige Materialschäden verursachen könnten. Die Hauptanwendungsgebiete sind Industrieöle, Fette und Metallbearbeitungsflüssigkeiten.

(jg)

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