LDG5-Ecoflow-Membranpumpe, eines der Modelle, die im Rahmen des Großprojekts nach Abu Dhabi geliefert werden. (Bild. Lewa)

LDG5-Ecoflow-Membranpumpe, eines der Modelle, die im Rahmen des Großprojekts nach Abu Dhabi geliefert werden. (Bild. Lewa)

| von Ansgar Kretschmer

Die Pumpen sollen noch im Juli 2019 ausgeliefert werden und die Produktionskapazität des 160 km von Abu Dhabi entfernten Feldes steigern. Auftraggeber ist ein international tätiger Öl- und Gaskonzern. Im Detail handelt es sich um einen Auftrag für 20 LDG5-, 10 LDHB-, und 10 LDF3- Ecoflow Prozessmembranpumpen. Sie sollen die Entsorgung der bei der Förderung anfallenden Neben- und Abfallprodukte übernehmen: „Mit Hilfe unserer 40 Pumpenskids werden anfallende Fluide direkt der Verbrennung in der Fackel zugeführt. Andere Abfallstoffe werden in Behältern zwischengelagert und entsorgt sobald diese voll sind“ erläutert Klaus Figgle, Projektleiter Engineering Oil & Gas bei Lewa. Die drei Pumpentypen leisten bei einem maximalen Druck von 43 bar einen Durchsatz von 5.000 l/h (LDF3), 18.000 l/h (LDG5) und 22.000 l/h (LDHB).

Da das Fördermedium einen hohen Anteil an Schwefelwasserstoff aufweist und damit hoch korrosiv und stark ätzend ist, mussten die Pumpen aus Super-Duplex-Edelstahl gefertigt werden. Gleichzeitig sind der hohe Dampfdruck des Gases und die hohen Umgebungstemperaturen zu bewältigen. Zusätzlich zu den außergewöhnlichen Einsatzbedingungen waren auch technische Sonderlösungen gefordert. „Um beispielsweise dem niedrigen Saugflanschdruck gerecht zu werden, wurde auf der Saugseite der Pumpen ein Eckventil installiert. Wir konnten alle Anforderungen der Auftraggeber gemäß der technischen Spezifikationen erfüllen, so dass wir uns dadurch gegen die Wettbewerber durchsetzten konnten“, erklärt Figgle. (ak)

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