Linde verlängert Teilnahme an Kohlendioxid-Forschungskonsortium

Platz 7: Der Merger mit Praxair hat den Industriegasekonzern Linde nach vorne katapultiert. Mit einem Umsatz von 28,2 Mrd. USD (Vorjahr 15,04 Mrd. USD) landet Linde auf Platz 8. Das in über 100 Ländern agierende Unternehmen produziert Industriegase, die anschließend in verschiedenen Bereichen wie dem Energiesektor, der Strahlproduktion, der Chemieverarbeitung, dem Umweltschutz oder der medizinischen Therapien zum Einsatz kommen.
Bild: Linde

Linde erweitert Wasserstoff-Anlage in Leuna

Linde will die Wasserstoff-Produktionskapazität am Standort Leuna verdoppeln. (Bild: Linde)

Mit dem Anlagen-Neubau reagiert Linde auf die europaweit steigende starke Nachfrage nach Wasserstoff: „Mit dem neuen Wasserstoff-Verflüssiger bieten wir unseren Kunden künftig noch höhere Standards bei Lieferbereitschaft, Portfoliobreite sowie bei der Produktreinheit“, erklärt Jens Waldeck, Head of Region Central Europe bei Linde. „Mit Blick auf die zunehmende Verwendung von Wasserstoff als Kraftstoff für den Straßen- und Schienenverkehr ist der Wasserstoffverflüssiger darüber hinaus eine wertvolle Investition in die Zukunft.“

Mehr Wasserstoff für die Chipindustrie

In Europa arbeiten aktuell nur drei Wasserstoff-Verflüssigungsanlagen. Eine davon befindet sich am Linde-Produktionsstandort Leuna, wo nun auch die neue Anlage entsteht. Der neue Verflüssiger wird – wie auch der erste – über eine Kapazität von 5 Tonnen pro Tag verfügen. Beide Anlagen werden von den benachbarten Wasserstoff-Produktionsanlagen über eine Pipeline mit dem gasförmigen Rohprodukt versorgt. Bei einer Temperatur von minus 253 Grad Celsius wird der Wasserstoff (LH2) verflüssigt und anschließend an speziellen Füllständen zum Transport in LH2 -Containerfahrzeuge verladen. Mit der Verdopplung der Produktionskapazitäten wird auch die Spezialfahrzeug-Flotte signifikant erweitert, um den zusätzlichen Wasserstoff schnell und sicher zu den Kunden zu bringen.

Tiefkalt verflüssigter Wasserstoff kommt in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz. Gerade auch bei der Chipherstellung wird hochreiner Wasserstoff als Prozessgas genutzt. Der Produktionsstandort Leuna zeichnet sich durch kurze Transportwege zu den Kunden der sächsischen Elektronikindustrie aus. Der Branchenverband „Silicon Saxony“ ist Europas größter Mikroelektronik-Cluster und der fünftgrößte weltweit. Jeder dritte in Europa produzierte Chip stammt aus Sachsen.

(as)

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