Die Linde-Group wird kleiner. Der Konzern plant, seinen Anlagenbau-Standort in Dresden aufzugeben. (Bild: Linde)

Die Linde-Gruppe wird kleiner. Der Konzern plant, seinen Anlagenbau-Standort in Dresden aufzugeben. (Bild: Linde)

| von Armin Scheuermann

Die Linde-Belegschaft in Dresden sei gestern über die Entscheidung informiert worden, berichtet die Sächsische Zeitung. „Das Produktportfolio sei nicht mehr so nachgefragt wie angedacht“, so laut Betriebsratschef Frank Sonntag die Begründung des Linde-Managements. Für die Schließung des Standorts gebe es noch keinen Zeitplan.

Vor drei Wochen hatte Linde ein breit angelegtes Effizienzprogramm („Lift“) angekündigt, das Linde ab 2019 jährlich 550 Mio. Euro einsparen soll. In diesem und im kommenden Jahr nimmt deer Konzern dafür Restrukturierungskosten in Höhe von 400 Mio. Euro in die Hand. Durch Verbesserungen der internen Abläufe sowie Reduzierung der Komplexität und Hierarchien will Linde die Entscheidungsgeschwindigkeit und die Effizienz deutlich erhöhen.

Die Anlagenbau-Sparte von Linde hatte zuletzt einen Umsatzrückgang um 13,1 Prozent und eine operative Marge von 8,4 Prozent gemeldet. Der Auftragseingang lag Ende September mit 1,6 Mrd. Euro über dem Vorjahr (1,1 Mrd. Euro). Allerdings, so das Unternehmen in einer Pressemeldung vom 28.10., hält die Nachfragezurückhaltung im Anlagenbau aufgrund des niedrigen Ölpreises an.

(as)

Weitere CT-Meldungen zu Linde finden Sie hier:


Der Eintrag "freemium_overlay_form_cte" existiert leider nicht.