Yaras Produktionsstandort in Porsgrunn, Norwegen. (Bild: Yara)

Yaras Produktionsstandort in Porsgrunn, Norwegen. (Bild: Yara)

| von Redaktion

Die drei Partner wollen mit ihrem Projekt den Wasserstoffausbau vorantreiben und zur Beschleunigung der grünen Energiewende beitragen. Geplant ist die Dekarbonisierung von Yaras Ammoniakanlage, mit einer jährlichen CO2-Reduzierung, die den Emissionen von 300.000 mit fossilem Brennstoff betriebenen Pkws entspricht. Die geplante Realisierung des Projekts in fünf bis sieben Jahren ist nur möglich, wenn Strom vor Ort vorhanden ist und eine öffentliche Kofinanzierung stattfindet. Die Partnerunternehmen sehen in dem Projekt das Potential für eine der größten Klimainitiativen in der norwegischen Industriegeschichte.

Die bestehende Ammoniakanlage liegt auf der Halbinsel Herøya die zur Hafenstadt Porsgrunn in Norwegen gehört. Aufgrund der Lage soll ein Teil des produzierten grünen Ammoniaks als Treibstoff für die Schifffahrt genutzt werden. Weitere Anteile sind für die Landwirtschaft und andere industrielle Anwendungen vorgesehen.

Potential für grünes Ammoniak

Weiterhin beabsichtigen die Partner, das Potenzial für eine grüne Ammoniakproduktion in Nordnorwegen zu untersuchen. Ammoniak ist aufgrund seiner chemischen Eigenschaften ein vielversprechender Wasserstoffträger. Es hat auf das Volumen bezogen eine höhere Energiedichte als flüssiger Wasserstoff und muss nicht bei annähernd so niedrigen Temperaturen gelagert werden. Das vereinfacht den Transport und die Lagerung.

Die Schifffahrt ist derzeit für 2 % der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Norwegen hat sich deshalb als Ziel gesetzt bis 2030 die Emissionen der inländischen Schifffahrt um 50 % zu senken. Für die Durchführung des Großprojekts hofft Svein Tore Holsether, Präsident und CEO von Yara, deshalb auf die Unterstützung durch die norwegischen Behörden.

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