Solvay in Tavaux

Solvay baut im französischen Tavaux eine neue Anlage zur Produktion des Kunststoffs PVDF (Bild: Pline, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons)

Das Volumen des Auftrags für Wood wird mit mehreren Millionen Euro angegeben. Der Engineering-Dienstleister wird das Engineering, die Beschaffung und das Baumanagement (EPCm) für die neue Polyvinylidenfluorid-Anlage (PVDF) von Solvay in Tavaux, Frankreich, übernehmen.

PVDF ist ein Hochleistungspolymer, das hergestellt wird, um die wachsende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien für Elektro- und Hybridfahrzeuge zu befriedigen und so für mehr Sicherheit und eine größere Reichweite zu sorgen. Der Standort wird die PVDF-Kapazität von Solvay Frankreich auf 35.000 Tonnen pro Jahr erhöhen. Tavaux ist damit nach Unternehmensangaben der größte PVDF-Produktionsstandort in Europa.

Giuseppe Zuccaro, President, Process and Chemicals bei Wood, sagte: "Wir werden unser fundiertes Wissen und unsere Erfahrung bei der Durchführung von EPCm-Projekten in der Spezialchemie nutzen, um Solvay France bei der Herstellung von Hochleistungspolymeren für eine nachhaltige Mobilität zu unterstützen. Wir setzen uns für die zuverlässige, sichere und erfolgreiche Durchführung dieses Großprojekts ein."

Das Projekt wird von Woods Teams in Mailand (Italien) und Chennai (Indien) durchgeführt und soll Ende 2023 abgeschlossen sein.

Engineering Summit 2022 adressiert Dekarbonisierung

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Wie die Dekarbonisierung und der Trend zur Nachhaltigkeit den europäischen Anlagenbau verändern wird, ist Thema des kommenden Engineering Summit, der vom 20. bis 21. Juli 2022 in Darmstadt stattfinden wird. Unter dem Motto „Welcome to the new realities in plant engineering“ werden Führungskräfte aus dem europäischen Anlagenbau die aktuellen Entwicklungen der Branche diskutieren.

Im Zentrum steht die Frage, welche Chancen die globale Energietransformation für die Branche bietet. Denn klar ist: Ohne den verfahrenstechnischen Anlagenbau können Wasserstoff-Wirtschaft, Umstellung der Metallurgie-, Chemie- oder Zementindustrie auf grünen Strom und eine klimaneutrale Mobilität nicht gelingen. Gleichzeitig schaffen neue Verfahren und Prozesse enorme Chancen für technologie-getriebene Anlagenbau-Unternehmen, gleichzeitig allerdings auch enorme Herausforderungen im Hinblick auf eigene Investitionen zur Technologieentwicklung und Abwicklungskompetenz. Mehr Informationen unter www.engineering-summit.de

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