Spatenstich zum Bau der Bioraffinerie von UPM in Leuna. Bild:: UPM

Spatenstich zum Bau der Bioraffinerie von UPM in Leuna. Bild:: UPM

| von Armin Scheuermann

Ab 2022 sollen in Leuna aus nachhaltig erwirtschaftetem Laubholz Biochemikalien gewonnen werden. Diese ermöglichen für eine Vielzahl von Anwendungen, darunter Textilien, Kunststoffe, Gummi, Kosmetika und Medikamente, sowohl den Verbrauch fossiler Rohstoffe wie auch CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren.

Die Bioraffinerie wurde bereits durch das World BioEconomy Forum als The Bio Act of the Year 2020 ausgezeichnet. UPM geht den nächsten Schritt in der Weiterentwicklung des eigenen Geschäfts von der reinen Papier- und Zellstoffherstellung hin zum Anbieter von Bioökonomielösungen auf Basis von nachhaltig erwirtschaftetem Holz aus regionalen Wäldern.

UPM Bioraffinerie Leuna - Prinzipskizze

Prinzip des Bioraffinerie-Verfahrens, das UPM in Leuna nutzt. Bild: UPM

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bezeichnete den Bau der Bioraffinerie als „Schlüsselinvestition für Leuna und Sachsen-Anhalt“. Insgesamt 550 Millionen Euro investiert UPM in den Bau der Bioraffinerie. Die jährliche Produktionskapazität des Werkes wird bei 220.000 Tonnen liegen.

(as)

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