August 2010

Mit 109,6 Indexpunkten lag der Preisindex für Chemieanlagen insgesamt im Februar 2010 deutlich unter dem Durchschnitt des Vorjahres (110,7). Ein Quartal später, Im Mai 2010, hat er mit 110,6 Punkten nun fast wieder das Niveau des Vorjahresdurchschnitts erreicht. Während im Berichtsmonat Mai im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2009 für nahezu alle Gewerke Preissteigerungsraten zwischen 0,6 und 1,3 % errechnet wurden, war es diesmal die anteilsstärkste Gruppe „Apparate und Maschinen“, die im Preisgefüge ein Minus von 1,8 % hinnehmen musste. Nach wie vor besteht das Problem, dass die Planungskosten, in die auch Architekturleistungen eingehen, nun vom Statistischen Bundesamt nur noch ein Quartal nachlaufend bekannt gemacht werden. D.h., der Gesamtindex kann nicht mehr wie bisher weitergeführt werden. Um dennoch einen Trend zeigen zu können, werden wir deshalb zukünftig eine weitere Entwicklungslinie darstellen: einen Index für Chemieanlagen ohne Planungskosten.

Der CT-Preisindex für Chemieanlagen wird vierteljährlich aktualisiert. In ihm werden nach einer von H. Kölbel und J. Schulze entwickelten Methode die Gewerke Apparate und Maschinen, Rohrleitungen und Armaturen, MSR-Einrichtungen, Isolierung und Anstrich, Elektrotechnische Ausrüstung, Bauteilkosten sowie Planungskosten zu einem Index berechnet, dessen Basis das Jahr 2005 (=100) bildet. Aus der Gewichtung der Einzelgewerke resultiert ein Index für die Preisentwicklung von Chemieanlagen.

Die detaillierten Daten senden wir Ihnen per E-Mail gegen Rechnung gerne zu (Anfrage hier). Abonnenten der CHEMIE TECHNIK erhalten den Preisindex kostenlos.

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