Plan der Halex-Anlage in Frankfurt-Fechenheim

Die Anlage in einem Produktionsgebäude bei laufendem Betrieb errichtet. (Bild: Weylchem)

Die Technologie der Anlage zur Umwandlung von chlorierten in fluorierte aromatische Kohlenwasserstoffe ermöglicht demnach eine Reihe neuer mehrstufiger Synthesen, mit denen sich komplexe Zwischenprodukte in hohen Reinheitsgraden herstellen lassen. Zielmärkten sind die Agro- und die Pharmaindustrie, aber auch Anwendungen in der Elektronik sind denkbar. Mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Mio. Euro ist dieses Projekt die größte Investition der Tochtergesellschaft Allessa seit ihrer Eingliederung in die Weylchem-Gruppe vor acht Jahren.

Die Gruppe hat die zugrundeliegende Technologie aus dem 2019 geschlossenen Standort Frankfurt-Griesheim übernommen und durch zusätzliche Prozessentwicklung und umfassende Automatisierung modernisiert. Die Lage des Werks im Industriepark Fechenheim stellt zudem den Zugang zu den standorteigenen Wartungs- und Sicherheits- sowie Abwasseraufbereitungs- und Abfallbehandlungs-Leistungen sicher.

Nähe zu Frankfurt-Höchst und den Kunden

Ansicht der gesamten Anlage.
Ansicht der gesamten Anlage. (Bild: Weylchem)

Das Projekt wurde nach Angaben von Weylchem in mehrfacher Hinsicht nachhaltig konzipiert. Die Anlage wird in einem bestehenden Produktionsgebäude errichtet, verfügt über ein integriertes Energiemanagementsystem und bezieht ihre Hauptrohstoffe lokal aus Frankfurt-Höchst, wo die Feinchemie-Gruppe eine Anlage für Seitenketten-Chlorierung betreibt und in Kürze auch eine Ringchlorierungs-Anlage in Betrieb nehmen will. Darüber hinaus sei die Kaliumfluorid-Technologie wesentlich sicherer als das üblicherweise eingesetzte Fluorwasserstoff-Verfahren. Der zentrale Standort im Herzen Europas soll auch die Kohlendioxidemissionen bei der Belieferung von Kunden geringhalten und diesen außerdem eine hohe Zuverlässigkeit bieten. "Das Interesse am Markt ist groß", erklärt Michael Badine, Technical Marketing Manager. "Bereits in der Bauphase haben einige Kunden Lieferverträge mit uns abgeschlossen, und weitere Bemusterungen laufen." Von der ersten Idee bis zum geplanten Produktionsstart sollen nur gut zwei Jahre vergehen, obwohl die Anlage in einem Produktionsgebäude bei laufendem Betrieb errichtet wird.

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