Juni 2015
| von Carsten Plattmann, Produktmarketing Geräteschutzschalter, Business Unit Trabtech, Phoenix Contact
   
  • Anlagenbetreiber setzen mehr und mehr auf modulare Bauweisen, um die Flexibilität der eigenen Produktion zur erhöhen.
  • Hiervon sind logischerweise auch die Signalverarbeitung sowie die Energieverteilung betroffen. Ziel muss sein, die Anlagenverfügbarkeit möglichst hoch zu halten.
  • Mit Geräteschutzschalter-Boards können Betreiber platzsparende Lösungen realisieren, die sie auf ihre jeweilige Anlagensituation anpassen können.

Zur Technik
Geräteschutzschalter versus Leitungsschutzschalter

Bei Leitungsschutzschaltern mit C-Charakteristik liegt die obere Auslösegrenze deutlich über ihrem Nennstrom. Ein Überstrom, der den Leitungsschutz-Schalter noch nicht zum Auslösen bringt, aber die Leistungsabgabe der Stromversorgung übersteigt, führt zu einem Spannungseinbruch an allen anderen Verbrauchern – wie etwa Steuerungen. Dies führt zum Totalausfall der Anlage. Elektronische Geräteschutzschalter reagieren weitaus schneller und empfindlicher. Sie begrenzen mit ihrer aktiven Strombegrenzung den Überlast- und Kurzschlussstrom soweit, dass es nicht zu einem Spannungseinbruch kommt. Geräteschutzschalter haben – trotz ihrer Baubreite von nur 12,3 mm – den potenzialfreien Fernmeldekontakt bereits integriert. Leitungsschutzschalter bauen mit ihrem Hilfskontakt-Modul doppelt so breit.

   
Achema, Halle 11.1 – A27

 

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