| von Ryan Kromhout , ProduktmanagementleiterProzessautomation, Turck
Auf dem Interface-Trägermodul können besonders viele Kanäle auf wenig Fläche untergebracht werden

Auf dem Interface-Trägermodul können besonders viele Kanäle auf wenig Fläche untergebracht werden

Kein Platz im Schaltschrank? Mit der Interface-Modul-Backplane kann der Anwender bis zu 50% des bei Hutschienenmontage nötigen Schaltschrankplatzes sparen. Das Trägermodul kommt ohne Gehäuse aus und bietet auf einer Basisfläche von 175 x 210mm Platz für bis zu acht Interface-Einheiten. Bei vier statt der üblichen zwei Kanäle pro Interface können bis zu 32 digitale Ein-/Ausgänge oder bis zu 16 analoge I/Os eingerichtet werden. So können Anwender abhängig von ihrer Applikation Schaltschränke mit bis zu 1152 Ein-/Ausgängen einrichten. Das Interface-Modul-Backplane bietet zudem standardisierte analoge und digitale Systemkupplungen für die gängigsten Leitsystemhersteller sowie eine redundante Spannungsversorgung und ist gegen hohe Temperaturen bis 70°C beständig.

Viele Kanäle zum günstigen Preis

Die hohe Kanaldichte senkt den Preis pro Kanal. Die unkomplizierte Punkt-zu-Punkt-Lösung des Trägermoduls bietet sich für ausgebaute Schaltschränke mit mehreren hundert Ein- und Ausgängen ebenso an wie für Anwendungen mit nur wenigen I/Os. Die Backplane ist einfach zu handhaben. Da sie die komplette Anschlussebene vereint und die galvanische Trennung der I/O-Kanäle einfach durch Aufstecken der Interface-Karten realisiert werden kann, sinkt der Engineering-Aufwand für die gesamte Interface-Ebene. Die leicht zugänglichen eigensicheren Schraub- oder Federklemmanschlüsse und die farblich und räumlich getrennten Systemanschlüsse verhindern Anschlussfehler. Zudem bieten sie „Hot-swap“-Komfort für den Schaltschrank. Da die Pin-Belegung der Systemanschlüsse direkt an das jeweilige Leitsystem angepasst ist, kann der Anwender auf spezielle Anschaltmodule verzichten und stattdessen vorkonfektionierte, kostengünstige und hochverfügbare 1:1-Kabel verwenden.

Redundanz inklusive

Für einen sicheren Betrieb ermöglichen die redundanten Anschlüsse für die I/O-Karten der Leitsysteme auch voneinander getrennte Sicherheitskonzepte für Elektronik und Verkabelung. Während unterbrochene Verbindungen bei traditioneller Punkt-zu-Punkt-Verkabelung nur durch eine künstliche Verdopplung der eingangsseitigen Signale kompensiert werden, wird dies mit dem Redundanz-Konzept der Backplane direkt auf dem Trägermodul gelöst. Zur Sicherheit trägt außerdem bei, dass das Trägermodul, die eigentliche Backplane, keine aktiven Komponenten hat, somit passiv ist und keine zusätzliche Fehlerquelle darstellt.

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