Juni 2015
| von Armin Scheuermann, Redaktion
   
  • Statische Elektrizität entsteht durch Ladungstrennung und kann beim Handhaben brennbarer Stoffe zur Zündgefahr werden.
  • Für die Entleerung von Fässern im Ex-Bereich wurde nun ein Fassentleerungssystem entwickelt, das statische Aufladungen vermeidet bzw. gezielt ableitet.
  • Für höher viskose, gerade noch fließfähige Medien kommen dabei Exzenterschneckenpumpen zum Einsatz. Am Ende verbleiben bis unter 1 % Restmenge im Fass.

Neben dem Einsatz in Anwendungen der Lack- und Anstrich-Chemie sieht der Hersteller auch Anwendungen in der Oberflächentechnik oder im Maschinenbau, beispielsweise beim Handling von Schmierfetten. „Zur Achema wollen wir weitere Einsatzfälle mit den Messebesuchern diskutieren. Abhängig davon werden wir das System dann weiterentwickeln“, sagt Produktmanagerin Helga Bühnert. Ein Entwicklungsfeld ist dabei das Material der Prozessdichtung – je nach Anwendung sind hier weitere Werkstoffe wie zum Beispiel EPDM gefragt. „Bislang suchen wir dafür Hersteller, die das auch in einer ableitfähigen Variante anbieten können“, so Bühnert. 

Zum Thema
Statische Aufladung

Bei der Berührung zweier Oberflächen, von denen mindenstens eine aus nicht leitendem Material besteht, findet eine Umverteilung von Ladungsträgern statt. Wenn die Oberflächen schnell voneinander getrennt werden, befinden sich nach dem Trennvorgang die umverteilten Ladungen auf beiden Oberflächen – sie haben dann ein unterschiedliches elektrisches Potenzial. Das Phänomen tritt insbesondere beim Materialtransport bei Feststoffen und auch Flüssigkeiten auf. Kommt es zur Entladung, können Gase und Stäube gezündet werden. Der beste Schutz vor einer elektrostatischen Aufladung ist die Erdung (Potenzialausgleich).  SpecialPumpen, Top3715

   
Achema Halle 8.0 – E10

Weitere Infos auf den Webseiten des Herstellers finden Sie hier.

 

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