Mütec MSK200-DX

Bild: Mütec

| von Susanne Berger
  • erfüllt SIL2-Anforderungen nach IEC 61508
  • zwei redundante Fehlerrelais
  • integrierter Diagnosemanager

Die redundante Struktur und weitere Maßnahmen des Transmitters gewährleisten einen hohen Grad der Selbstüberwachung und erfüllen damit die SIL2-Anforderungen nach IEC 61508. Basis für das Sicherheitskonzept bilden zwei Mikroprozessoren, die neben der Messwertverarbeitung eine ständige Selbstüberwachung im gesamten Funktionsbereich durchführen. Dies sind beispielsweise der Messkreis, der Ausgangskreis, die Hilfsenergie, die Relaiskontakte sowie die Hard- und Software selbst. Ist eine Einzeldiagnose nicht plausibel, meldet sich das System selbstständig und löst einen Fehleralarm aus. Das Gerät verfügt über zwei redundante Fehlerrelais, die anwendungsspezifisch miteinander, mit dem Analogausgang oder auch mit den Alarmausgängen verschaltet werden können. Im Fehlerfall geht das Gerät in einen sicheren Zustand über und durch die Relais wird der Fehler dem Prozessleitsystem angezeigt. Die redundante Ausführung der Fehlerrelais maximiert die Verfügbarkeit der Sicherheitsfunktion und garantiert ein sicheres Abschalten im Fehlerfall. Ein aktueller Fehler wird über eine rote Error-LED in der Front des Gerätes, ein vergangener Fehler über eine blinkende LED am Gerät angezeigt. Daneben zeigt die gerätespezifische Software Winsmart durch den integrierten Diagnosemanager die Art des Fehlers an und dokumentiert diesen im integrierten Fehlerspeicher zur späteren Nachverfolgung. Dies stellt sicher, dass auch kurzzeitig auftretende Fehler wie Wackelkontakte lokalisiert werden können. Die Geräte können mit einem Notebook über die frontseitige RS232-Schnittstelle oder über den RS485-Bus von der Messwarte konfiguriert und parametriert werden. Die Software ermöglicht dabei eine sehr einfache und übersichtliche Bedienung. Messbereich, alle Ausgangsdaten, die 3 Grenzwerte, die Toleranzbereiche sowie Messgenauigkeit, Filterzeiten etc. sind einfach per Mausklick einstellbar.

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