industrial plant

chemical industry plant with pipes and valves.

| von Armin Scheuermann ist Chefredakteur der CHEMIE TECHNIK

Mit einem Produktionsplus von rund 6 % hat sich die Pumpenbranche im vergangenen Jahr enorm gut geschlagen. Flüssigkeitspumpen im Wert von 4,9 Mrd. Euro wechselten zuletzt den Besitzer. In ähnlicher Größenordnung lag das Produktionsvolumen für Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik, allerdings legte hier das Produktionsvolumen im vergangenen Jahr lediglich um 1 bis 2 % zu. Vor allem Vakuumtechnik war nach Informationen des VDMA-Fachverbands Pumpen+Systeme überdurchschnittlich gefragt. Im ersten Halbjahr 2019 erzielten die Anbieter von Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik ein sattes Auftragsplus von 7 %, doch der Umsatz sank um 4 %. Dagegen stieg der Umsatz bei den Pumpen um 2 % allerdings war der Auftragseingang 2 % rückläufig.

Dass Flüssigkeitspumpen 2018 stärker gefragt waren, ist vor allem auch den schlechten Vorjahren geschuldet: 2016 und 2017 hatte der zuvor rapide gesunkene Ölpreis zu einer Delle in dem für die Pumpenanbieter wichtigen Projektgeschäft zur Exploration von Öl- und Gasvorkommen geführt. Chemie- und Petrochemie gehörten im vergangenen Jahr zu den wichtigsten Abnehmern von Flüssigkeitspumpen.

Die gute Nachfrage spiegelt sich zum Teil auch in den Preisen wieder, die wir im Rahmen des Baupreisindex PCD vierteljährlich erheben. So legen die Preise für Vakuumtechnik seit Herbst 2018 deutlich zu, die Preise für Flüssigkeitspumpen kletterten vor allem im ersten Halbjahr 2019 deutlich. Auch Kompressoren haben sich zuletzt (seit Herbst 2018) deutlich verteuert.

Für 2019 rechnet der VDMA mit einem Produktionsplus von 2 % bei Flüssigkeitspumpen und +1 % bei Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik.

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