Markt

Ansys-Software überschreitet Milliardengrenze bei Zellen

02.12.2008

Ansys hat die Grenze von 1 Mrd. Berechnungszellen bei der kommerziellen Strömungssimulation überschritten. Ein italienisches Forscherteam unter Leitung von Ignazio Maria Viola führte die Simulation als Teil einer aerodynamischen Untersuchung einer America’s Cup Yacht aus. Für die Simulation arbeiteten Ingenieure von zwei bekannten italienischen Organisationen mit Viola zusammen. Raffaele Ponzini vertrat Cilea (Consorzio Interuniversitario Lombardo per L“Elaborazione Automatica), die ihren Supercomputer Lagrange für die Simulationen zur Verfügung stellte. Giuseppe Passoni repräsentierte die Politecnico di Milano, die international einen sehr guten Ruf für ihre Expertise bei der Strömungssimulation genießt.

Noch vor 15 Jahren wurden Simulationen mit 60000 Zellen als bahnbrechend bezeichnet. In den letzten Jahren steigerten technologisch führende Unternehmen die Zellanzahl auf einige hundert Millionen. Das Überschreiten der Milliardenmarke stellt einen weitern Meilenstein in der technischen Simulation dar.

Ende Oktober wurde die deutsche Gesellschaft der weilweit aktiven Ansys-Gruppe auf Fluent Deutschland, Darmstadt, verschmolzen. Gleichzeitig firmierte Fluent zu Ansys Germany um. Im Zuge der Verschmelzung wurde der Hauptsitz von Ansys Germany von Otterfing nach Darmstadt verlegt. Die Niederlassungen in Otterfing und Hannover bleiben bestehen; die Ansprechpartner für Anfragen und Bestellungen sind weiterhin unter ihrer bisherigen Adresse erreichbar. Nach der Verschmelzung und Umfirmierung ist Ansys Germany eine hundertprozentige Tochter von Ansys UK, Sheffield, die ihrerseits eine hundertprozentige Tochter von Ansys, Canonsburg/USA, ist. Die neuen Geschäftsführer der Gesellschaft sind James E. Cashman III, Sheila DiNardo, Dr. Campbell Hope und Dr.-Ing. Georg Scheuerer.

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