Vier kleine statt ein großer

Antriebskonzept mit vier kleinen Elektromotoren

21.02.2013 Hosokawa Alpine nutzt ein neues Antriebskonzept vermehrt für große Mühlen in kompakter Bauweise. Für den Anwender ergeben sich mehrere Vorteile.

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Entscheider-Facts

  • kompakte Abmessungen
  • von vier Seiten zugänglich
  • Ersatzteillagerung vereinfacht

Antriebskonzept mit vier kleinen Elektromotoren

Sichtermühle 150 ACM in klassischer Bauweise: zwei Antriebsmotoren auf einem Maschinentisch und Kraftübertragung mittels Keilriemen (Bild: Hosokawa Alpine)

Am offensichtlichsten sind die kompakten Abmessungen des Antriebs. Daraus resultieren neue Möglichkeiten für die direkte Kopplung des Motors an eine Mühle ohne ein Zwischengetriebe oder eine Kraftübertragung per Keilriemen. Während bisher die großen Motoren auf einer Tischplatte neben der Mühle stehen mussten, können die kompakten Motoren jetzt direkt unterhalb der Mühle angebracht werden. Die Stellfläche der Mühle wird dadurch deutlich kleiner. Da keine Motoren mehr seitlich an der Maschine angebracht sind, ist die Maschine auch von allen vier Seiten zugänglich. Die Bevorratung mit Ersatzteilen wird einfacher. Für den Fall der Fälle braucht man sich nicht mehr einen großen Motor auf das Lager legen, sondern einer der kleinen Motoren reicht aus. Nicht vergessen werden sollte die höhere Energieeffizienz des Antriebs im Vergleich zu einem Keilriemenantrieb, wenn es hier auch nur um wenige Prozent geht. Der Hersteller hat dieses Antriebskonzept bei mehreren Mühlenbaureihen erfolgreich eingesetzt: bei der Nassmühle ANR, bei der Sichtermühle ZPS und der Langspaltmühle der LGM-Baureihe. Jetzt ist auch die ACM-Sichtermühle mit diesem neuen Antriebskonzept verfügbar.

Powtech 2013 Halle 4A – 231

Hier gelangen Sie zur Homepage des Anbieters

Kompaktes Antriebskonzept für große Mühlen 1303ct911

 

 

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