Siemens Energy baut im Chemiepark Marl ein weiteres GuD-Kraftwerk Ersatz für Reservekraftwerk

Siemens baut weiteres GuD-Kraftwerk für Evonik in Marl

Evonik modernisiert die Energieversorgung im Chemiepark Marl: Das Unternehmen hat bei Siemens ein weiteres GuD-Kraftwerk bestellt. mehr


Projekte

Der Industriegaskonzern Air Products hat eine Vereinbarung über die Bereitstellung seiner firmeneigenen LNG-Technologie, Ausrüstung und der damit verbundenen Prozesslizenz und Beratungsdienste für das LNG-Projekt in Mosambik unterzeichnet. Die dort entstehende Produktionsanlage wird das erste Onshore-LNG-Projekt in dem südostafrikanischen Staat sein.Mehr zum Projekt Bild: Air Products Massiver Ausbau der LNG-Produktion

Air Products fertigt Mega-LNG-Verflüssiger für Katar

News10.08.2020 Der Gaskonzern Air Products liefert für die geplante massive Produktionserweiterung von Qatar Petroleum in dessen North Field East vier der größten LNG-Prozesszüge der Welt. mehr

Clariant und Eta Bio haben eine Lizenzvereinbarung für die Sunliquid-Zellulose-Ethanol-Technologie unterzeichnet. (Bild: Clariant) Herstellung aus Reststoffen

Clariant schließt Vereinbarung für Bioethanol-Produktion in Bulgarien

News27.07.2020 Der Spezialchemiekonzern Clariant hat mit dem bulgarischen Unternehmen Eta Bio eine Lizenzvereinbarung über die Sunliquid-Technologie zur Produktion von Ethanol aus Zellulose geschlossen. In deren Rahmen soll eine Produktionsanlage mit einer Kapazität von 50.000 t/a entstehen. mehr

Nouryon Methanol aus Wasserstoff Standort Delfzijl

Nouryon erweitert MCA-Kapazitäten in den Niederlanden

News10.08.2020 Der Spezialchemiekonzern Nouryon plant, seine Produktion von Monochloressigsäure (MCA) in Delfzijl, Niederlande, bis Ende 2020 zu erweitern. Die Gesamtkapazität des Unternehmens für den wichtigen Rohstoff soll damit um über 20 Prozent steigen. mehr

Westküste100: Grüner Wasserstoff im industriellen Maßstab. (Bild: Westküste100) Energie & Utilities

Wasserstoff-Projekt Westküste100 erhält Zusage für Förderung

News05.08.2020 Das Konsortium des Projektes Westküste100 hat vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Zusage und den Förderbescheid erhalten, im Rahmen des Programms „Reallabore der Energiewende“ das erste Wasserstoff-Projekt Deutschlands zu werden. mehr

Kosten für CO2-Abtrennung unter 15 Euro pro Tonne senken CCS

Fluor erhält Engineering- und Design-Auftrag für Kohlenstoffabscheider-Projekt in Kalifornien

News27.07.2020 Anlagenbauer Fluor hat den Zuschlag für einen Front-End-Engineering- und Design-Auftrag (FEED) für das Projekt Cal Capture des Explorations- und Ölförder-Unternehmens California Resources Corporation (CRC) erhalten. mehr


Mehr Projekte
Mit einem eigenen Solarpark will Solvay sein Werk in Linne Herten mit Ökostrom versorgen. Bild: Solvay Anlage in den Niederlanden

Solvay versorgt Peroxidwerk mit eigenem Ökostrom

News24.07.2020 Der belgische Chemiekonzern Solvay hat im niederländischen Linne Herten einen Solarpark gebaut, der das dortige Peroxidwerk mit Energie versorgen soll. mehr

Am Standort Moerdijk in den Niederlanden plant Air Liquide eine Luftzerlegungsanlage mit neuartigem Energiespeichersystem. (Bild: Air Liquide)

Air Liquid plant Luftzerleger mit Unterstützung für erneuerbare Energien

News24.07.2020 Der Industriegas-Anbieter Air Liquide will 125 Millionen Euro in eine neue Luftzerlegungsanlage im Weltmaßstab für die Sauerstoffproduktion investieren. Aufgrund ihres  Energiespeichersystems mit der Fähigkeit zur Netzstabilisierung soll die Anlage die erste ihrer Art sein, die verstärkt erneuerbare Energien im Stromnetz ermöglicht. mehr

Lhyfe errichtet in Bouin eine Produktionsstätte für grünen Wasserstoff. (Bild: ABB) Grüne Produktion

ABB liefert Automatisierung für französisches Wasserstoff-Projekt

News22.07.2020 Das französische Unternehmen Lhyfe errichtet bis 2021 seine erste Produktionsstätte für grünen Wasserstoff. Für die Automatisierung des Standortes in Bouin in der Nähe von Nantes soll ABB verantwortlich zeichnen. mehr

Blick in die Produktionshalle des Lödige-Stammwerks in Paderborn: Hier wird bis 2021 einer der größten Einzelaufträge der Firmengeschichte realisiert. (Quelle: Lödige) Großauftrag

Lödige erhält Großauftrag aus Asien

News22.07.2020 Der Mischer- und Apparatehersteller Lödige hat einen der größten Einzelaufträge in der Unternehmensgeschichte erhalten. Das Unternehmen soll sechs Reaktoren für einen Chemiekonzern nach Asien liefern. mehr

Ionenaustauscher der Marke Lewatit zur Wasseraufbereitung werden am Standort Bitterfeld produziert. (Bild: Lanxess) Verkauf und Ausbau

Wasseraufbereitung: Lanxess konzentriert sich auf Ionenaustauscher

News17.07.2020 Lanxess stellt sein Wasseraufbereitungs-Portfolio neu auf: Während das Geschäft mit Umkehrosmose-Membranen abgegeben wird, will der Spezialchemie-Konzern den Bereich Ionenaustauscher ausbauen – unter anderem mit einer neuen, millionenschweren Anlage. mehr

Siemens und Bentley Systems entwickeln für Chandra Asri in Indonesien den ersten digitalen Zwilling der petrochemischen Industrie. (Bild: Chandra Asri) Digitalisierung

Siemens und Bentley entwickeln digitalen Zwilling für Petrochemiekomplex in Indonesien

News17.07.2020 Siemens und Bentley Systems entwickeln den ersten digitalen Zwilling in der petrochemischen Industrie Indonesiens für Chandra Asri, den größten integrierten Petrochemiekomplex des Landes. mehr

Die Mol-Gruppe hat am Tal Block gasfeld neue Gas- und Kondensatfunde gemacht. (Bild: Mol) Gasförderung

Mol entdeckt Gas und Kondensat in Pakistan

News16.07.2020 Die Mol-Gruppe, Betreiber des Gasfeldes Tal Block in Pakistan, hat dort einen neuen Gas- und Kondensatfund gemacht. Es ist die 13. Entdeckung des Unternehmens in Pakistan und die zehnte Entdeckung in diesem Feld. mehr

SATORP Jubail Export Refinery Großprojekt

Technip sichert sich Großprojekt für neuen Cracker in Ägypten

News13.07.2020 Der französische Anlagenbauer Technip hat mit der Assiut National Oil Processing Company (ANOPC) einen EPC-Vertrag für den Bau eines neuen Crackers einer Raffinerie in Assiut, Ägypten, unterzeichnet. mehr

Air Liquide baut neue Luftzerlegungsanlage in USA Versorgung von neuem Stahlwerk

Air Liquide baut großen Luftzerleger in Texas

News13.07.2020 Air Liquide hat einen langfristigen Gas-Liefervertrag mit Steel Dynamics, Inc. (SDI) unterzeichnet. Dazu will der Gasehersteller in Texas für 100 Mio. US-Dollar einen neuen Luftzerleger bauen. mehr

Am Nouryon Standort Ningbo in China entsteht die neue Hydroperoxid-Anlage Steigende Nachfrage

Nouryon baut Hydroperoxid-Anlage in Ningbo

News09.07.2020 Nouryon hat in Ningbo, China, mit dem Bau einer Produktionsanlage für die Zwischenprodukte tert-Butylhydroperoxid (TBHP) und tert-Butylalkohol (TBA) begonnen. mehr

Gaspreise: Eon und Gazprom einigen sich auf niedrigere Preise Gerichtsverfahren verteuern Projekt

Duke Energy begräbt milliardenschweres Pipeline-Projekt

News07.07.2020 Der amerikanische Energieversorger Duke Energy begräbt sein 8 Mrd. US-Dollar teures Pipelineprojekt „Atlantic Coast Pipeline“. Das Vorhaben sei durch anhaltende Rechtsstreitigkeiten unwirtschaftlich geworden. mehr

TGE hat von Flogas einen EPC-Vertrag für den Umbau des ehemaligen LNG-Terminals von National Grid, Avonmouth, erhalten. Bild: TGE Folgeauftrag in Großbritannien

TGE gewinnt EPC-Projekt zu LNG-Terminal von Flogas

News07.07.2020 Der Anlagenbauer TGE Gas Engineering hat mit Flogas Britain einen EPC-Vertrag über den Umbau des ehemaligen LNG-Terminals von National Grid Avonmouth in einen LPG-Terminal abgeschlossen. mehr

Tesla baut im brandenburgischen Grünheide ein Werk für 500.000 Fahrzeuge pro Jahr. Eine Batteriefertigung gehört allerdings nicht mehr dazu. Bild: Tesla Elektromobilität

Tesla streicht Batteriefertigung im Werk Grünheide

News03.07.2020 Der Elektroautohersteller Tesla plant nun offenbar keine Batteriefertigung mehr für das neue Werk im brandenburgischen Grünheide. Das amerikanische Unternehmen hat den Genehmigungsantrag für den Bau entsprechend geändert. mehr

Von links nach rechts: Tomasz Stępień (Polskie LNG CEO), Piotr Naimski (Staatssekretär im Kanzleramt des polnischen Premierministers, Bevollmächtigter der Regierung für strategische Energieinfrastruktur), Piotr Kledzik (PORR S.A. CEO), Thomas Wehrheim (TGE Gas Engineering GmbH CEO), Marek Gróbarczyk (Minister für maritime Wirtschaft und Binnenschifffahr), Krzysztof Urbaś (Präsident des Verwaltungsrates der Seehäfen Stettin und Świnoujście) Dritter LNG-Tank in Swinemünde

TGE erhält Auftrag für die Erweiterung von polnischem LNG-Terminal

News02.07.2020 Der auf die Planung und den Bau von Gasanlagen spezialisierte Anlagenbauer TGE hat einen weiteren Auftrag vom polnischen Gasversorger Gaz-System und Polskie LNG erhalten. Dabei geht es um den bau eines dritten LNG-Tanks, der 180.000 Kubikmeter fassen wird. mehr

01.07.2020 Ministerpräsident Bouffier läutet den Kohleausstieg im Industriepark Höchst ein Infraserv Höchst leistet einen Beitrag zum Klimaschutz: 300-Millionen-Euro-Investition in hocheffiziente Gasturbinenanlage Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat am Mittwoch, 1. Juli, im Industriepark Höchst die symbolische Grundsteinlegung für den Bau einer neuen Gasturbinenanlage vorgenommen. Gemeinsam mit Jürgen Vormann und Dr. Joachim Kreysing, den Geschäftsführern von Infraserv Höchst, befüllte der Ministerpräsident mit Bauplänen, Tageszeitungen und einigen Münzen eine Metallkapsel, die in den Betonsockel eingebracht wurde. Auch ein in Plexiglas gefasstes Stück Kohle wurde dem Grundstein beigefügt – ein Symbol für den Kohleausstieg, der im Industriepark Höchst mit der Inbetriebnahme der Gasturbinenanlage im Jahr 2022 Realität wird. Getrübt wird die Feierstimmung bei Infraserv Höchst allerdings durch die aktuell anstehende Entscheidung des Bundestags, der voraussichtlich am Freitag im Rahmen der Beschlussfassung über das Kohleausstiegsgesetz die Förderrichtlinien für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen wie die neuen Gasturbinen ändern wird – und zwar rückwirkend auch für Projekte, deren Realisierung – wie im Industriepark Höchst - bereits begonnen hat. „Schöpfung bewahren, für künftige Generationen Verantwortung tragen“ „Unser Land hat sich mit der Energiewende ambitionierte Ziele gesetzt. Das tun wir nicht aus einer Laune heraus, sondern weil wir die Schöpfung bewahren wollen und für künftige Generationen Verantwortung tragen“, sagte Ministerpräsident Bouffier im Rahmen der Feierstunde. „Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir auch auf unsere Unternehmerinnen und Unternehmer setzen, die mit innovativen Ideen dazu beitragen, dass dieses Projekt gelingt und darüber hinaus ihren Teil dazu beitragen, dass wir CO2-Emissionen einsparen können. Infraserv Höchst ist sich dieser Verantwortung bewusst. Die neue Gasturbinenanlage wird dafür sorgen, dass Emissionen von rund einer Million Tonnen pro Jahr vermieden werden. Das ist beachtlich und ich freue mich sehr, dass wir am heutigen Tag den Grundstein dafür legen konnten." Meilenstein für die Zukunftssicherung des Industrieparks Höchst Infraserv-Geschäftsführer Dr. Joachim Kreysing nannte den Bau der neuen Gasturbinen-Anlage einen wichtigen Meilenstein für die Zukunftssicherung des Industrieparks Höchst. „Wir investieren rund 300 Millionen Euro in die Modernisierung der bestehenden Gasturbinen-Anlage und die beiden neuen Gasturbinen“, sagte Dr. Kreysing. „Damit setzen wir unsere Strategie zur Weiterentwicklung der Versorgungs-Infrastruktur und zur Steigerung der Energieeffizienz am Standort konsequent um.“ Die Bedeutung dieser Anlage geht weit über die Grenzen des Industrieparks hinaus. Der Strom aus dieser Anlage wird in das Netz der allgemeinen Versorgung ausgespeist und unterstützt damit die allgemeine Versorgungssicherheit des deutschen Stromnetzes, die durch die geplante Abschaltung der Kohle- und Kernkraftwerke in den nächsten Jahren vor Herausforderungen gestellt wird. Darüber hinaus ermöglicht die Anlage eine hochflexible Fahrweise. Damit kann die Stromproduktion in Zeiten von Stromüberschuss – unabhängig vom Dampfbedarf – heruntergefahren werden, um den Vorrang von Strom aus erneuerbaren Energieanlagen zu unterstützen und die Stabilität des Stromnetzes zu stärken. In Zeiten niedriger Produktion von erneuerbaren Energien kann die Stromproduktion dieser Anlage maximiert werden. „Diese Anlage stellt damit eine mustergültige Umsetzung der energiepolitischen Zielsetzung im KWK-Bereich dar“ betonte Dr. Joachim Kreysing. Aus seiner Sicht sei es daher nicht nachvollziehbar, dass der Bundestag am Freitag im Rahmen des Kohleausstiegsgesetzes voraussichtlich die Förderkriterien für die Anlage verschlechtern wird. „Aktuell gehen wir davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen im Vergleich zu dem Zeitpunkt, als wir diese 300-Millionen-Euro-Investition beschlossen haben, zu unseren Lasten verändern werden. Der Infraserv-Geschäftsführer befürchtet langfristig negative Auswirkungen für den Industriepark Höchst und den Wirtschaftsstandort Deutschland: „Wenn fundamentale rechtsstaatliche Prinzipien wie Vertrauensschutz und Investitionssicherheit bei Gesetzesänderungen außer Acht gelassen werden, erschwert die Bundesregierung damit auch künftige Investitionsentscheidungen wie zum Beispiel im Rahmen der geplanten Wasserstoff-Strategie.“ Energieversorgung im Industriepark Höchst: Hocheffizient und nachhaltig Infraserv Höchst hat in den vergangenen 15 Jahren bereits verschiedene signifikante Investitionen getätigt, um die Energieversorgungs-Infrastruktur des Standortes zukunftsorientiert und nachhaltig weiterzuentwickeln. So ist der Industriepark Höchst Standort einer der größten Ersatzbrennstoff-Verbrennungsanlagen Deutschlands, in der anstelle fossiler Brennstoffe heizwertreiche Bestandteile von Siedlungs- und Gewerbeabfällen für die Energieerzeugung genutzt werden. Auch die Biogasanlage von Infraserv Höchst, die größte ihrer Art in der Bundesrepublik, liefert durch die Umwandlung von Klärschlämmen und organischen Abfällen in Biogas auf umweltfreundliche Weise Energie. Mit den neuen Gasturbinenanlagen und der Modernisierung der bestehenden Anlage wird der Industriepark Höchst in Sachen Energieeffizienz künftig einen Spitzenplatz unter den europäischen Produktionsstandorten der Chemie- und Pharmaindustrie einnehmen. Infraserv Höchst investiert in die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Damit sind die Infraserv-Investitionen in die neue Energie-Erzeugung nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch von großer Bedeutung. „International wettbewerbsfähige Energiepreise sind für unsere produzierenden Kunden in der energieintensiven Chemie-Industrie entscheidende Erfolgsfaktoren“, erläutert Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst. „Dank unserer effizienten Erzeugungs- und Versorgungsstrukturen konnte sich der Industriepark Höchst bislang im globalen Standort-Wettbewerb sehr gut behaupten. Die aktuellen Investitionen sind enorm wichtig, damit wir auch weiterhin mit Produktionsstandorten in anderen Regionen der Welt mithalten können und damit viele Arbeitsplätze in der Rhein-Main-Region sichern. Aber Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit sind nur zwei der erforderlichen Grundbedingungen für Investitionsentscheidungen. Ebenso Noch wichtig für die in unserer Branche üblichen Investitionen mit langfristiger Bindungswirkung ist das Grundvertrauen in die Gültigkeit wirtschaftlicher und gesetzlicher Rahmenbedingungen, die die Bundesregierung mit der jetzt anstehenden KWG-Novellierung nicht aufs Spiel setzen sollte.“ 176 Megawatt elektrische Leistung, 400 Tonnen Dampf pro Stunde Projektleiter Andre Hawkridge stellte bei der symbolischen Grundsteinlegung die technischen Details der neuen Anlage vor. Die beiden neuen Gasturbinenanlagen haben eine elektrische Leistung von jeweils 88 Megawatt. Nachgeschaltet sind zwei nachgefeuerte Abhitze-Dampferzeuger, die jeweils pro Stunde bis zu 200 Tonnen, mehr als 500 Grad heißen Hochdruckdampf sowie maximal 22 Tonnen Niederdruckdampf erzeugen können. „Die Arbeiten laufen bereits auf Hochtouren, denn wir haben bei diesem besonderen Projekt einen ehrgeizigen Zeitplan, den wir unbedingt einhalten wollen“, sagte Hawkridge. Die Baustelle für die neue Gasturbinen-Anlage befindet sich im Nordteil des Industrieparks, nahe der bestehenden Anlage, deren Modernisierung aktuell läuft. Mit den neuen Gasturbinen-Anlagen erhöht Infraserv Höchst die Stromerzeugungskapazitäten im Industriepark Höchst um 60 Prozent auf 478 Megawatt. Noch wichtiger als der Strom ist die Wärme, denn produzierende Unternehmen in der Chemie- und Pharmaindustrie brauchen Prozessdampf für ihre Anlagen. Durch die neuen Kapazitäten ist der Industriepark Höchst auch für Neuansiedlungen und Produktionserweiterungen gerüstet und somit zukunftsorientiert aufgestellt. Zum Vergrößern bitte anklicken! Gemeinsam haben der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, die Infraserv-Geschäftsführer Jürgen Vormann und Dr. Joachim Kreysing sowie Andre Hawkridge, verantwortlicher Projektleiter bei Infraserv Höchst, symbolischen den Grundstein für die neue Gasturbinen-Anlage im Industriepark Höchst gelegt. 300 Mio. Euro Investition

Infraserv legt Grundstein für neue Gasturbine

News02.07.2020 Auch der Chemiepark-Betreiber Infraserv Höchst schiebt ein Kraftwerksprojekt an: Mit einer symbolischen Grundsteinlegung hat das Unternehmen gestern mit dem Bau einere neuen Gasturbinenanlage begonnen. mehr



Loader-Icon