Projekt in Fukushima

Asahi Kasei startet Rekordanlage für Alkali-Wasserelektrolyse

21.04.2020 Der Chemiekonzern Asahi Kasei hat den Betrieb eines Alkali-Wasserelektrolyseurs in der japanischen Präfektur Fukushima aufgenommen. Bei der 10-MW-Anlage handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um das weltweit größte System seiner Art, das aus einem einzigen Stack besteht.

So reiche eine Stunde raus, um 1.200 m³ grünen Wasserstoff zu produzieren. Den Auftrag für die Anlage erhielt Asahi Kasei 2017 von Toshiba Energy Systems & Solutions. Installiert wurde das System im Fukushima Energy Research Field (FH2R) als technologisches Entwicklungsprojekt der japanischen New Energy and Industrial Technology Development Organization (Nedo). Nach der Installation im November 2019 begann im März 2020 der Testbetrieb der Wasserstoffversorgung bei schwankender Stromeinspeisung. Der Start des regulären Betriebs ist für Sommer 2020 geplant.

Der neue Alkali-Wasserelektrolyseur in Fukushima ist nach Unternehmensangaben das größte Single-Stack System der Welt. (Bild: Asahi Kasei)

Der neue Alkali-Wasserelektrolyseur in Fukushima ist nach Unternehmensangaben das größte Single-Stack System der Welt. (Bild: Asahi Kasei)

Die Aktivität von Asahi Kasei in Bezug auf die Wasserstoffproduktion geht auf die Gründung des Unternehmens im Jahr 1922 zurück, als es Wasserkraft für die Wasserelektrolyse nutzte, um
Wasserstoff für die Produktion von Ammoniak zu erzeugen. Darüber hinaus ist der Chemiekonzern seit 1975 auf dem Gebiet der Chlor-Alkali-Elektrolyse sowie als Komplettanbieter von
Schlüsselkomponenten, einschließlich Katalysatoren, Elektroden und Membranen tätig. (jg)

Neue Anlagenprojekte Dezember 2019 bis Februar 2020:

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