Ideenmanagement

BASF: 60 Mio. Euro Einsparungen durch Mitarbeiterideen

12.04.2017 Durch die Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern konnte BASF im vergangenen Jahr weltweit fast 60 Mio. Euro einsparen – beispielsweise mit einem neuen Instandhaltungskonzept.

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TDI-Anlage am Standort Ludwigshafen / TDI plant at Ludwigshafen site

Alleine am Standort Ludwigshafen konnte der Konzern mit umgesetzten Mitarbeiterideen rund 30 Mio. Euro einsparen. (Bild: BASF)

Ob ein Computerprogramm zum korrekten Etikettieren von Proben, ein Konzept zur effizienten Destillation eines Lösemittels oder ein neuer Ansatz zum energiesparenden Schmelzen von Wachsen – diese und mehr als 21.000 weitere Verbesserungsvorschläge hat die BASF in 2016 realisiert. Damit bleibt die Zahl der umgesetzten Vorschläge auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Der Konzern belohnte den Einfallsreichtum der Mitarbeiter mit Prämien in Höhe von insgesamt 4,4 Mio. Euro.

Auch am Verbundstandort Ludwigshafen setzte die BASF viele Ideen um und konnte damit bereits zum fünften Mal in Folge eine Ersparnis von rund 30 Mio. Euro realisieren. Das Unternehmen honorierte diese Leistung der Mitarbeiter am Standort mit Prämien in Höhe von 3 Mio. Euro. Die Mitarbeiter aus dem Unternehmensbereich Petrochemicals zeichneten sich durch besonderen Erfindergeist aus: Ihre Verbesserungsvorschläge brachten es auf einen Jahresnettonutzen von insgesamt 6,5 Mio. Euro.

Millioneneinsparung durch Instandhaltungskonzept

Viele Ideen entstanden laut dem Chemiekonzern in Teamarbeit. Beispielsweise hätten Mitarbeiter der Melaminfabrik des Unternehmensbereichs Monomers zusammen mit Kollegen der Qualitätsüberwachung ein innovatives Instandsetzungskonzept realisiert: In einem Anlagenteil mit hunderten enggepackter Rohre waren einige wenige Leitungen defekt. Normalerweise müsste der Betreiber die Anlage für solche Arbeiten für mehrere Monate abstellen. Die Mitarbeiter fanden jedoch einen Weg, die spezifischen Leitungen zu identifizieren und gezielt außer Betrieb zu setzen. Der restliche Teil der Anlage konnte so nach kurzer Zeit wieder den Betrieb aufnehmen. Insgesamt reduzierte das die Ausfallzeit auf nur acht Wochen – und brachte eine Kostenersparnis von 2 Mio. Euro.

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