Hauptversammlung

BASF-Chef Brudermüller zum Cefic-Präsidenten gewählt

16.10.2020 Auf der Jahreshauptversammlung des europäischen Chemieindustrie-Verbandes Cefic wurde mit sofortiger Wirkung Martin Brudermüller, CEO der BASF, zum Präsidenten des Verbands gewählt. Die Cefic-Generalversammlung begrüßte den neuen Präsidenten „an einem Wendepunkt für Europa und für den Chemiesektor“.

Brudermüller folgt auf Daniele Ferrari, CEO von Versalis (Eni), der dieses Amt seit Oktober 2018 innehatte. Marco Mensink, Generaldirektor des Cefic, kommentierte: „Ich freue mich, Martin Brudermüller als unseren neuen Präsidenten willkommen zu heißen. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in verschiedenen Funktionen in der chemischen Industrie wird er in der Lage sein, uns bei der Umsetzung der Ziele des Green Deals zu führen. Darüber hinaus wird sein fester Glaube an die Zusammenarbeit mit Interessenvertretern dem Cefic helfen, weiterhin als Dialogpartner mit den europäischen Institutionen und gesellschaftlichen Akteuren zu fungieren.“

Mensink dankte dem scheidenden Präsidenten Ferrari „für seine ausgezeichnete Führung in den vergangenen zwei Jahren“ und insbesondere für seine Bemühungen, ein Gleichgewicht zwischen der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und der Verbesserung der Nachhaltigkeitsagenda zu unterstützen. Dieser Ansatz sei „zum Kompass der Branche geworden, um den Dialog mit vielen Interessengruppen zu beginnen.“

„Green Deal als ein Wendepunkt für Europa“

Martin Brudermüller, CEO und CTO der BASF „Die Transformation mag schwierig sein, …aber es ist möglich, wenn wir alle es wollen.“

„Es ist mein Ziel während meiner Präsidentschaft, dass die europäische Chemieindustrie im Rahmen des Green Deal einen zukünftigen Chemie-Deal abschließt“, sagte BASF-CEO Martin Brudermüller bei seiner Ernennung zum Präsidenten des Cefic. (Bild: BASF)

„Die chemische Industrie der EU verfügt über die Fähigkeiten, das Know-how und entwickelt die innovativen Technologien, um die Herausforderungen zu bewältigen, denen wir heute und in Zukunft gegenüberstehen“, bekräftigte der neue Präsident Brudermüller. „Der Green Deal ist als ein Wendepunkt für Europa gedacht, und die chemische Industrie ist bereit, seine Ziele zu unterstützen. Die Pandemie ist einer von vielen Fällen, in denen wir gezeigt haben, dass unser Sektor widerstandsfähig und zuverlässig ist – als wir in kurzer Zeit Kapazitätsgrenzen verschoben haben, um den exponentiell steigenden Bedarf an Desinfektionsmitteln, Diagnosetests, Beatmungsgeräten, Schutzmasken und Schutzkleidung zu decken. Es ist mein Ziel während meiner Präsidentschaft, dass die europäische Chemieindustrie im Rahmen des Green Deal einen zukünftigen Chemie-Deal abschließt – bei dem wir Technologien und Lösungen liefern und der politische Rahmen ihre wirtschaftliche Umsetzung ermöglicht.“ (ak)

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