BASF erhöht Kapazität für Cyclohexan-Oxidation

21.03.2012 Die BASF erhöht die Kapazität für die Cyclohexan-Oxidation in Antwerpen um rund 50.000 t/a. Die dazu erforderliche Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 10 Mio. €. Der Kapazitätsausbau soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

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BASF erhöht Kapazität für Cyclohexan-Oxidation

Die BASF will die Cyclohexan-Oxidation am Standort Antwerpen bis Ende 2014 um rund 50.000 t/a erhöhen (Bild: BASF)

Aus der Cyclohexan-Oxidation gehen wichtige Ausgangsstoffe für die Produktion von Caprolactam und Adipinsäure hervor, beides Vorprodukte für Polyamid 6 (PA 6) und Polyamid 6.6 (PA 6.6). Beide Kunststoffe werden zur Herstellung von Leichtbauteilen für Automobile, Folien für Lebensmittelverpackungen, Angelschnüren und Fischernetzen oder auch Fasern für Sportbekleidung und Teppiche genutzt.

„Durch die Erweiterung der Kapazität der Cyclohexan-Oxidation stärken wir die Rückwärtsintegration der Polyamid-Wertschöpfungskette am Verbundstandort Antwerpen. Dadurch sind wir auch weniger abhängig von externen Lieferanten von Cyclohexan-Oxidationsprodukten“, erläuterte Hermann Althoff, Leiter der globalen Geschäftseinheit Polyamid und Vorprodukte bei dem Chemieunternehmen. Die Kapazitätserweiterung wird im Zuge von zwei langfristig geplanten Revisionsabstellungen der Anlage durchgeführt und soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

Der Chemiekonzern betreibt Anlagen zur Cyclohexan-Oxidation in Ludwigshafen, Antwerpen und Freeport.

(dw)

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