Beseitigung von Engpässen

BASF erweitert Antioxidantien-Produktion in Italien

15.01.2020 Der Chemiekonzern BASF plant, Engpässe am italienischen Standort Pontecchio Marconi zu beseitigen. Dadurch soll die Produktionskapazität für Antioxidantien um 20 % steigen.

Ab 2021 will die BASF dann die steigende Marktnachfrage besser bedienen können. Dabei geht es um Produkte der Marke Irganox 1520. Dieses Antioxidans dient als thermo-oxidativer Stabilisator in einem breiten Spektrum von lösungspolymerisierten, emulsionspolymerisierten und thermoplastischen Elastomeren, Kunststoffen, Klebstoffen, Dichtstoffen, Ölen und Schmierstoffen.

Am Standort Pontecchio Marconi werden Antioxidantien produziert. (Bild: BASF)

Am Standort Pontecchio Marconi werden Antioxidantien produziert. (Bild: BASF)

Die Besonderheit des Produkts besteht dabei nach Angaben der BASF darin, auch bei geringem Einsatz sowie ohne die Verwendung von Co-Stabilisatoren sowohl die Verarbeitung als auch die langfristige Wärmeformbeständigkeit sicherzustellen. Bei Bedarf lasse sich das Antioxidans aber auch mit anderen Additiven wie sekundären Antioxidantien, Benzofuranon, Lichtstabilisatoren und anderen funktionellen Stabilisatoren verwenden. (jg)

 

Die Industrie muss noch effizienter werden

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