Rohstoff für Gebäudedämmung

BASF erweitert Kapazität für Styropor-Nachfolger

20.06.2018 BASF hat angekündigt, die globale Produktionskapazität für graphithaltiges expandierbares Polystyrol-Granulat (EPS) zu steigern. An den Produktionsstandorten Ludwigshafen und Ulsan, Korea, will das Unternehmen ab Ende 2018 insgesamt 40.000 t/a mehr produzieren.

Anzeige
Graphithaltiges, graues EPS bietet eine höhere Dämmleistung bei niedrigerem Gewicht im Vergleich zu klassischem Styropor. (Bild: BASF)

Graphithaltiges, graues EPS bietet eine höhere Dämmleistung bei niderigigerem Gewicht im Vergleich zu klassischem Styropor. (Bild: BASF)

In Ulsan stellt BASF zum Jahresende die gesamte Kapazität von 85.000 t/a vom weißen EPS, das unter dem Markennamen Styropor vertrieben wird, auf das in der Dämmleistung weiterentwickelte Produkt Neopor (graues EPS) um. In Ludwigshafen konnte BASF bereits durch verschiedene Debottlenecking-Maßnahmen die gesamte Produktionskapazität für beide EPS-Formen von 440.000 auf 460.000 t/a ausbauen.

Geringeres Gewicht, höhere Dämmleistung

Graphithaltige, graue Dämmplatten bieten im Vergleich zu ihrem weißen Pendant eine bis zu 20 % höhere Dämmleistung. Darüber hinaus lassen sich, aufgrund der geringeren Dichte, leichtere Platten herstellen, was sich positiv auf Gebäudekonstruktionen auswirkt und zugleich Material einspart. Der Rohstoffeinsatz kann sich nach Angaben des Herstellers um 40 % reduzieren.

(jg)

Loader-Icon