BASF erweitert Vinylformamid-Kapazität in Ludwigshafen

05.07.2012 Die BASF plant, die Anlage zur Herstellung von Vinylformamid (VFA) in Ludwigshafen auszubauen. Darüber hinaus plant der Chemiekonzern die Erweiterung der Polymerisationskapazität in Ludwigshafen sowie in China den Bau einer neuen Polymerisationslinie für VFA, die den Ausgangsstoff aus Ludwigshafen weiterverarbeitet. Diese Anlage soll am Standort Zhenjiang, in der Provinz Jiangsu/China entstehen.

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BASF erweitert Vinylformamid-Kapazität in Ludwigshafen

Die BASF plant den Ausbau der Produktionskapazitäten für Vinylformamid in Ludwigshafen (Bild:. BASF)

Die geplante Gesamtinvestition beläuft sich auf einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag und schafft weltweit etwa 40 neue Arbeitsplätze. Bis Ende 2014 werden die Anlagen den Betrieb aufnehmen.

Vinylformamid (VFA) ist ein wichtiger Ausgangsstoff für wasserlösliche, kationische Polymere. Diese werden in der Papierindustrie zur Effizienzsteigerung im Produktionsprozess eingesetzt. Vor allem die VFA-basierte, Polyvinylamin-Produktlinie (PVAm) ermöglicht es den Papierherstellern, umweltschonender zu produzieren und ihre Kosten beträchtlich zu reduzieren.

Mit dem Kapazitätsausbau kann BASF die Papierhersteller weltweit besser bedienen als bisher. „Die Erweiterung in Ludwigshafen erlaubt es uns, der steigenden Nachfrage an Polyvinylamin nachzukommen. Wir erwarten insbesondere ein starkes Wachstum in Europa sowie in Nord- und Südamerika, wo die Papierhersteller unter enormem Kostendruck stehen wie auch in Asien, dem Wachstumsmotor für Papierproduktion und -nachfrage“, erläutert Dr. Uwe Liebelt, Leiter des BASF Unternehmensbereichs Paper Chemicals.

(tw)

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