BASF investiert über 200 Mio. Euro in die Fungizid-Produktion

26.09.2012 An den Standorten Schwarzheide, Ludwigshafen und Sparks, USA, investiert die BASF mehr als 200 Mio. Euro, um die Produktions- und Formulierungskapazitäten für Fungizide zu erhöhen und weiter zu integrieren. Grund dafür ist der wachsende Bedarf an Fungiziden wie F 500 und Xemium.

BASF investiert über 200 Mio. Euro in die Fungizid-Produktion

Mehr als 200 Mio. Euro investiert die BASF in die Produktions- und Formulierungskapazitäten für Pflanzenschutzmittel. Dies ist eine der größten Investitionen des Unternehmensbereichs Crop Protection der BASF in den vergangenen Jahren.(Bild: BASF)

„Diese Investitionen werden uns dabei helfen, unsere betriebliche Effizienz und Flexibilität zu steigern“, sagt Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection. Nähere Einzelheiten zu der Art der Investitionen oder dem zeitlichen Ablauf des Investitionsprojektes wurden nicht gemacht.

Das Chemieunternehmen hatte erst vor 11 Monaten gemeldet, eine neue Multi-Purpose-Anlage in Ludwigshafen für die Herstellung von Xemium in Betrieb genommen zu haben und dafür einen höheren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag aufgewendet zu haben.

F 500 ist ein Fungizid-Wirkstoff der BASF aus der Gruppe der Strobilurine und bildet den Kern dieses Fungizid-Portfolios, welches auch das Agcelence-Sortiment beinhaltet. Xemium ist ein neues Fungizid aus der Gruppe der Carboxamide, das sich seit der Markteinführung Ende 2011 zu einem Produkt mit Blockbuster-Potenzial entwickelt hat. Xemium wird in der Kombination mit F 500 und dem Fungizid Azolen verkauft, und kann somit zur Bekämpfung eines breiten Spektrums von Pflanzenkrankheiten in verschiedenen Kulturen eingesetzt werden.

(dw)

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