Membranen und Bauchemie

BASF kommt bei Portfolio-Verkäufen voran

07.01.2020 Der Chemiekonzern BASF hat den Verkauf seines Geschäfts mit Ultrafiltrations-Membranen an den Konkurrenten Dupont abgeschlossen. Auch für sein milliardenschweres Bauchemiegeschäft hat das Unternehmen inzwischen einen Käufer gefunden.

Die bereits angekündigte Devestition im Bereich Ultrafiltrations-Membranen umfasst die Anteile am Tochterunternehmen Inge mit dessen Hauptsitz und Produktionsstandort in Greifenberg einschließlich aller Mitarbeiter, den internationalen Vertrieb sowie bestimmte geistige Eigentumsrechte. Das Geschäft war bisher Teil des BASF-Unternehmensbereichs Performance Chemicals.

Bauchemie geht für 3 Mrd. an Finanzinvestor

Lone Star Funds erwirbt BASF-Bauchemiegeschäft

Das Bauchemie-Geschäft geht an den Finanzinvestor Lone Star. (Bild: BASF)

Auch beim Verkauf seines Bauchemie-Geschäfts ist der Konzern einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Mit Lone Star, einem globalen Private-Equity-Unternehmen, hat sich ein Käufer gefunden, der laut Vereinbarung 3,17 Mrd. Euro zahlt. Der Verkauf hatte sich bereits im vergangenen Juni angedeutet. Mit dem Abschluss der Transaktion wird nun im dritten Quartal 2020 gerechnet.

„Das BASF-Bauchemiegeschäft passt sehr gut zu unserem Portfolio und ergänzt unsere Investitionen in der Baustoffindustrie“, meint Donald Quintin, President für Europa bei Lone Star. Mit mehr als 7.000 Mitarbeitern verfügt das Bauchemie-Geschäft über Produktionsstätten und Vertriebsbüros in mehr als 60 Ländern und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 2,5 Mrd. Euro. (jg)

 

Loader-Icon