Kunststoffproduktion

BASF plant erste Anlagen am neuen Verbundstandort in China

22.05.2019 Der Chemiekonzern BASF konkretisiert die Planungen für seinen Mega-Verbundstandort im chinesischen Zhanjiang: Als erste Produktionsanlagen sollen dort ab 2022 eine Kompoundieranlage für technische Kunststoffe mit einer Kapazität von 60.000 t/a sowie eine Anlage für thermoplastische Polyurethane (TPU) in Betrieb gehen. 

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Flags at a BASF plant in China / Flaggen an einem BASF-Standort in China

Der neue BASF-Verbundstandort in China nimmt erste Formen an. (Bild: BASF)

Der TPU-Markt wächst derzeit insbesondere für hochwertige Anwendungen. Dies liegt vor allem an steigenden regulatorischen Anforderungen sowie höhere Erwartungen an Nachhaltigkeit in Bereichen wie Elektromobilität, Leichtbau und Automatisierung. Als Teil eines umfassenden Smart-Manufacturing-Konzepts für den Verbundstandort basierend auf hochmodernen Technologien sollen die neuen Anlagen automatisierte Verpackungstechnik, hochtechnisierte Steuerungssysteme und vollautomatische Förderfahrzeuge nutzen. Dies soll die Effizienz steigern.

Neben den beiden neuen Anlagen werden auch allgemeine Einrichtungen für den neuen Standort errichtet. BASF hatte im Sommer 2018 angekündigt, für insgesamt 10 Mrd. Euro einen neuen Verbundstandort in Zhanjiang errichten zu wollen. Der Standort soll den Plänen zufolge nach Ludwigshafen und Antwerpen die drittgrößte BASF-Produktionsstätte weltweit werden. (jg)

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