Zweite Anlage in Betrieb

BASF verdoppelt Acrylat-Produktion in Ludwigshafen

03.06.2019 Am Standort Ludwigshafen hat BASF eine zweite Produktionsanlage für UV-vernetzbare 100 %-Acrylate in Betrieb genommen. Die Anlage hat einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gekostet und verdoppelt die Produktionskapazität des Chemieunternehmens in diesem Bereich der anspruchsvollen Haftklebestoff-Lösungen.

Die zweite Produktionsanlage in Ludwigshafen verdoppelt die Produktionskapazität für Acrylate der Marke Acresin. (Bild: BASF)

Die zweite Produktionsanlage in Ludwigshafen verdoppelt die Produktionskapazität für Acrylate der Marke Acresin. (Bild: BASF)

Nach Einschätzung von BASF geht der globale Trend, bei Haftklebstoffen im Premium-Segment in Richtung hochwertiger und nachhaltiger Anwendungslösungen. Diese Anforderungen will das Unternehmen mit seinem Produkt der Marke Acresin erfüllen. Als UV-vernetzbares 100 %-Acrylat enthält es nur sehr geringe Mengen flüchtiger organischer Verbindungen, ist geruchsarm und zudem hautverträglich.

Die Acrylate kommen für die Herstellung von Spezialitäten im Bereich der Haftklebstoffe zum Einsatz. Dazu zählen Etiketten für die Lebensmittelindustrie und verschiedene Spezialklebebänder für die Automobil- und Bauindustrie. Die neue Anlage soll nun für BASF die Möglichkeit schaffen, in diesem Spezialitätengeschäft weiter zu wachsen. (jg)

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