BASF verkauft Biopolymer-Geschäft an Seagarden

03.07.2012 Die BASF und das norwegische Unternehmen Seagarden haben einen Vertrag über den Transfer des Geschäfts mit marinen Biopolymeren unter dem Handelsnamen Chitosan unterzeichnet. Die marinen Biopolymere werden in Körperpflegeprodukten und als Inhaltsstoffe von Pharmaprodukten verwendet. Der formale Abschluss der Transaktion wird bis August erwartet.

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BASF verkauft Biopolymer-Geschäft an Seagarden

Omega-3-Fettsäuren werden bislang aus Meeresfischen oder Algen gewonnen. Forscher der BASF Plant Science haben Rapspflanzen biotechnologisch so verändert, dass diese nun die langkettigen marinen Fettsäuren selbst bilden (Bild: BASF)

Der Verkauf des Chitosan-Geschäfts des ehemaligen Unternehmens Cognis ist ein Ergebnis der Portfolio-Optimierung nach der Akquisition von Cognis durch BASF in 2010. Das Chitosan-Geschäft, einschließlich des Produktionsstandorts in Tromsoe, Norwegen, geht zu einer Tochtergesellschaft des Spezialisten für natürliche Inhaltsstoffe aus Meeresprodukten, Seagarden SAS, mit dem Namen Chitinor AS über. Festgelegte Rahmenbedingungen gewährleisten während des Übergangs die Versorgungssicherheit.

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