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Bayer bringt frischen Wind in die Elektrolyse

11.02.2004

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Bayer geht bei der Produktion von Chlor aus Salzsäure neue Wege. Das zusammen mit Partnern entwickelte Elektrolyseverfahren auf Basis der Sauerstoffverzehrkathoden (SVK)-Technologie kommt gegenüber dem bei Bayer etablierten Diaphragmaprozess mit rund 30% weniger elektrischer Energie aus. Im Werk Brunsbüttel wurde jetzt eine nach dem neuen Verfahren arbeitende Salzsäure-Elektrolyse erfolgreich in Betrieb genommen. Die Jahreskapazität der Anlage wird nach der zweistufigen Inbetriebnahme 20000 Tonnen betragen.


Die Anlage wurde in einer Kooperation zwischen der Bayer AG und Uhdenora, einem Joint Venture zwischen Uhde und De Nora, Mailand, sowie De Nora Nordamerika entwickelt und bis zur Industriereife gebracht. Dabei wurde erstmalig eine rein metallische Elektrolysezelle mit Ionenaustauschermembran in der Salzsäureelektrolyse eingesetzt. Eine Lizenzierung bzw. Vermarktung der neuen Technologie ist geplant.

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