Bildergalerien

Studie

So könnte die Chemieindustrie 2040 aussehen

  • Februar 2013
  • Szenario 1, Speerspitze in eine grüne Zukunft: Im ersten Szenario übernimmt die Chemieindustrie eine tragende Rolle in einer nachhaltigen, kollaborativen Welt. Die Märkte sind offen und die Kunden verlangen immer mehr Produkte, die dem Umweltgedanken gerecht werden. Deshalb wird auch die Chemieindustrie Teil eines großen, orchestrierten und branchenübergreifenden Verbunds. Die europäischen Player schaffen es, Wertschöpfung in einer Kreislaufwirtschaft zu erzielen, und investieren massiv in Innovationen. Zudem entsteht sukzessive ein Netzwerk von Partnerschaften aller Branchenplayer entlang der Wertschöpfungskette. Auch werden Start-ups gegründet, die vermehrt auf digitale Potenziale setzen. Allerdings agieren die Unternehmen unter vergleichsweise strengen Umweltauflagen – die sich aber weltweit angleichen. (Bild:  lassedesignen – AdobeStock)
  • Chevron zieht sich aus Schiefergas-Deal mit der Ukraine zurück
  • EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
  • Processnet: Arbeitskreis Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft nimmt Arbeit auf
Weniger Produktion, weniger Umsatz

Zahlen und Fakten zur Kunststoffindustrie in Deutschland

  • Kunststoffverbrauch in Deutschland 2019 - Bild Plastics Europe
  • Kennzahlen der Kunststoffindustrie in Deutschland 2019 - Bild Plastics Europe
  • Produktion und Umsatz in der Kunststoffindustrie in Deutschland 2019 - Bild Plastics Europe
  • Außenhandel der deutschen Kunststoffindustrie 2019 - Bild Plastics Europe
  • Außenhandel der deutschen Kunststoffindustrie 2019 - b - Bild Plastics Europe
  • Außenhandel der deutschen Kunststoffindustrie 2019 - c - Bild Plastics Europe
  • Beschäftigte in der Kunststoffindustrie in Deutschland 2019 - Bild Plastics Europe
Modernisierung, Aus- und Neubau

Neue Anlagenprojekte im Juni 2020

  • Grace hat in Worms eine neue Anlage zur Herstellung kolloidaler Kieselsäure eröffnet. Bild: Grace
  • Die Erweiterung der Hochdurchsatz-Forschungsanlage von Clariant in Palo Alto soll die Entwicklung von Katalysatoren sowie deren Markteinführung beschleunigen. (Bild: Clariant)
  • Abgeschiedenes CO2 aus der Zementherstellung könnte zukünftig als Rohstoff für die Fertigung von Kunststoffen, Olefinen und Kraftstoffen dienen. Ein neues Projekt von Industrieunternehmen will diese Idee in Österreich bis 2030 im großindustriellen Maßstab umsetzen.Mehr zum Projekt Bild: Borealis
  • Behälter und Flaschen für Aluminium-Triethyl
  • RWE und German LNG Terminal erkunden die Möglcihkeiten für günen Wasserstoff als Energieträger am geplanten LNG-Terminal in Brunsbüttel´. (Bild: RWE)
  • Siemens Energy baut im Chemiepark Marl ein weiteres GuD-Kraftwerk
  • Die Bauarbeiten für die BASF-Anlage für Batteriematerialien in Harjavalta, Finnland, verlaufen planmäßig für eine Inbetriebnahme im Jahr 2022. (Bild: BASF)
  • Für den Standort Mannheim plant ABB ein neues Multifunktionsgebäude. (Bild: ATP architekten ingenieure)
  • Clariant modernisiert und steigert die Produktion von milden Tensiden an den Standorten Mount Holly (USA) und Tarragona (Spanien). (Bild: Clariant)
  • Das Biopolymer Ecoflex ist seit 1998 auf dem Markt. (Bild: BASF)
Hackerangriffe und Datendiebstahl

Das sind die häufigsten Passwörter der Deutschen

  • Zahlenreihen wie „123456“, „123456789“,
  • Bei der Passwortsuche schnell in den Kopf kommt vielen die Buchstabenkombination „password“. Dass dieses Rang 5 der beliebtesten Passwörter belegt, weiß inzwischen auch jeder Hacker. (Bild: kebox – stock.adobe)
  • Interessante Sozialstudien lassen sich bei der Verwendung von Schimpfwörtern betreiben: Waren
  • Ein freundliches „hallo“ und „hallo123“ grüßte 2018 von den Plätzen 7 und 8, in diesem Jahr sind es langweilige Zahlenreihen:
  • Vielen Computernutzern sind selbst die Einsen noch zuviel. Platz 9 war 2019 eine Nullrunde:
  • In 2019 hatte unter den Top 20 auch der
  • EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
  • Dass es unter deutschen Computerbenutzern auch liebevoll zugeht, zeigt die Häufigkeit des Passworts „iloveyou“. Das sorgt für Harmonie – aber nicht gerade für mehr Sicherheit. (Bild: drubig-photo – adobe.stock)
  • 65 Mio. neue Schadprogramm-Varianten entfielen im vergangenen Jahr auf das Betriebssystem Windows. Bild: nesta Adobe Stock
  • Fazit: Weniger Kraftausdrücke, aber auch weniger Phantasie - auf diesen Nenner lässt sich das aktuelle Ranking der beliebtesten deutschen Passwörter bringen. Der systemischen Zwang zum regelmäßigen Wechseln ist anhand der veränderten Zusammensetzung erkennbar. Sicherer werden die Systeme allerdings nicht, wenn einfache Kombinationen gewählt werden... (Bild: MichaelJBerlin – stock.adobe)
Ranking

Deutschlands Top-7-Unis für das Fach Chemie [2020]

  • Allein das Fach Chemie kann man in Deutschland an über 80 Standorten studieren. Kein Wunder, denn die Berufschancen für Absolventen sind hoch – ob in der Wissenschaft oder in der Industrie. Wir zeigen Ihnen die sieben besten Hochschulen für diesen Studiengang laut Center of World-Class Universities. (Bild: Unsplash/Nathan Dumlao)
  • Platz 7: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Die Standorte der größten bayrischen Universität außerhalb der Hauptstadt München erstreckt sich über die beiden namensgebenden Nachbarstädte, wobei die Naturwissenschaftliche Fakultät – und damit das Studienfach Chemie – in Erlangen angesiedelt ist. Die Stadt mit knapp 110.000 ist bekannt für ihr studentisches Flair. Außerdem wirbt die Hochschule mit einem attraktiven Wohnumfeld, einer guten Infrastruktur sowie einem reichhaltigen Sport und Kulturangebot. (Bild: FAU/David Hartfiel)
  • TU Dresden - Westseite des Hörsaalzentrums
  • TU Berlin Campus
  • Peter Winandy
  • Karlsruher Institut für Technologie -Engler-Bunte-Instituts (EBI)
  • Uni Göttingen - Uni Nordbereich - Chemie und Physik-Campus
  • Platz 1: Technische Universität München. Die TU München ist die zweite große Universität der bayerischen Hauptstadt. Das naturwissenschaftlich-technische Zentrum der Hochschule und damit auch die Fakultät für Chemie ist im Campus Garching, nördlich von München, beheimatet. Dieser zählt als eines der größten Forschungszentren in Deutschland und bietet hervorragende fachliche Voraussetzungen für das Chemiestudium. Auch die Innenstadt ist für die Studenten nicht allzu weit: Die Fahrtzeit von der eigenen U-Bahn-Station ins Zentrum beträgt ca. 25 Minuten. (Foto: TUM/Ulrich Benz)
Aktualisiertes Ranking

Die 10 größten Chemieunternehmen der Welt

  • Diese Bildergalerie zeigt Ihnen das Who is Who der weltweiten Chemiehersteller 2019. Für die Platzierungen wurde jeweils der Umsatz des gesamten Unternehmens berücksichtigt. Die Daten stammen aus der Forbes-Global-2000-Liste. Bild: industrieblick – Fotolia
  • Die Top 10 der deutschen Chemieunternehmen
  • Anlage von LG Chemi zur Produktion von Carbon Nanotubes
  • Air Liquide baut neue Luftzerlegungsanlage in USA
  • Linde verlängert Teilnahme an Kohlendioxid-Forschungskonsortium
  • Platz 6: Der japanische Chemiekonzern Mitsubishi Chemical Holdings, landet mit einem Jahresumsatz von 25 Mrd. USD auf Platz 6. Bild: Kateryna_Kon – Fotolia
  • Der Metall- und Chemiekonzern Sabic sitzt in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. (Bild: Sabic)
  • Fluor erhält FEED-Auftrag von Lyondellbasell
  • Dupont investiert in Polyamid-Produktion in Deutschland
  • Dow-Hauptquartier in Midland, Michigan, USA. (Bild: Dow Chemicals)
  • Das Agrarunternehmen Corteva hat seine Abspaltung von Dowdupont abgeschlossen und wird als unabhängiges Unternehmen an der New Yorker Börse gehandelt. (Bild: Corteva)
  • Ludwigshafen soll weiter das
  • September 2014
Milliardengeschäft

Neue Anlagenprojekte März bis Mai 2020

  • Gasehersteller Air Products kauft Kosmetikspezialisten Rovi
  • Die Catofin-Katalysatortechnik von Clariant soll in der neuen Propylen-Anlage zum Einsatz kommen. (Bild: Clariant)
  • EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
  • Spiral2: Supraleitender Linearbeschleuniger bei Ganil (Bild: P.Stroppa/CEA)
  • Die Demonstrationsanlage soll in Lillo im Hafen von Antwerpen entstehen. (Bild: Inovyn)
  • Nordansicht der neuen CO2-Anlage in Keyes, Kalifornien. (Bild: Messer)
  • Die Bioraffinerie soll bis 2022 im finnischen Hamina entstehen. (Bild: Neste)
  • Der Industriegas-Lieferant Linde hat sein umfangreiches Technologie-Portfolio genutzt, um einen Vertrag mit der Indian Oil Corporation Limited (IOCL), der größten Raffinerie Indiens, zu schließen.Mehr zum Projekt Bild: Linde
  • Von rechts nach links: Dr. Marc-Oliver Kristen, Dr. Frank Stenger und Prof. Dr. Robert Franke. (Bild: Evonik)
  • Thyssenkrupp baut für den türkischen Verpackungshersteller Köksan eine zweite Anlage zur Produktion von PET. (Bild: Thyssenkrupp)
  • Der neue Alkali-Wasserelektrolyseur in Fukushima ist nach Unternehmensangaben das größte Single-Stack System der Welt. (Bild: Asahi Kasei)
  • Stoffaustritt im Chemiepark Marl: Keine Gefahr für Menschen
  • Hydrolysereaktor der Universität Hohenheim. (Bild: Sebastian Reinhardt, Fraunhofer ICT)
  • Der Industriegas-Konzern Air Products übernimmt den Betrieb von fünf Wasserstoff-Dampf-Methan-Reformern (SMR) des US-amerikanischen Raffinerieunternehmen PBF Energy und steigert damit seine Produktionskapazität für Wasserstoff um fast 8,5 Mio. Kubikmeter pro Tag.Mehr zum Projekt Bild: Air Products
  • Das indische Unternehmen Utkal Alumina International erweitert gerade die Kapazität seiner Raffinerie in Orissa. (Bild: Gea)
  • MOL Hygi ist vorerst in wiederverwertbaren 2-Liter-Plastikflaschen erhältlich, wird aber ab dem nächsten Monat auch in kleineren Größen angeboten. (Bild: MOL)
  • Das geplante Netz verbindet mit einer Länge von rund 130 km Erzeuger und Verbraucher in Niedersachsen und NRW. (Bild: Evonik)
  • Der Industriegaskonzern Air Products hat eine Vereinbarung über die Bereitstellung seiner firmeneigenen LNG-Technologie, Ausrüstung und der damit verbundenen Prozesslizenz und Beratungsdienste für das LNG-Projekt in Mosambik unterzeichnet. Die dort entstehende Produktionsanlage wird das erste Onshore-LNG-Projekt in dem südostafrikanischen Staat sein.Mehr zum Projekt Bild: Air Products
  • Long Son Petrochemicals ist das erste vollintegrierte Projekt eines petrochemischen Komplexes in Vietnam. (Bild: AEG)
  • Mit dem Tankbehälter wurde das letzte Schwerbauteil für die neue Hydrieranlage am Standort Speyer installiert. (Bild: HCS Group)
  • Der Grünstrom soll aus einer neu errichteten Offshore-Anlage vor Borkum kommen. (Bild: Covestro)
Dekarbonisierung der europäischen Industrie

Wasserstoff-Projekte in Europa

  • Großprojekt in EU NorthH2 soll 800 kt/a Wasserstoff erzeugen. Ein Konsortium aus Gasunie, Groningen Seaports und Shell Nederland hat ein Großprojekt für grünen Wasserstoff gestartet. Unter der Bezeichnung NortH2 sollen im niederländischen Eemshaven in der Provinz Groningen aus Windenergie jährlich 800.000 Tonnen H2 produziert werden. Bild: bluedesign – stock.adobe.com
  • Ab Ende 2022 soll ein öffentlich zugängliches Wasserstoffnetz Industrieunternehmen in Niedersachsen und NRW mit grünem Wasserstoff versorgen. Das Projekt der Partner Evonik, BP, RWE, Nowega und OGE wäre das erste seiner Art in Deutschland.Mehr zum Projekt Bild: Evonik
  • 5 Mio. Euro Förderung Elektrolyse-Projekt inBaden-Württemberg Unter der Federführung des ZSW wurde das Projekt „Elektrolyse made in Baden-Württemberg“ gestartet. Es soll die Potenziale der Wirtschaft im Südwesten für Wasserstoff nutzbar machen.  Bild: ZSW
  •  Großanlage geplant Wasserstoff aus Windstrom im niederländischen Vlissingen In Südholland soll für mehr als eine Milliarde Euro eine der größten Wasserstoffanlagen der Welt entstehen. ln der Anlage, die bis 2030 entstehen soll, soll Strom aus Offshore-Windanlagen genutzt werden. Bis 2025 soll zunächst für 100 Mio. Euro eine Pilotanlage gebaut werden. Bild: adobe stock
  • Studie Woher kommt der Wasserstoff bis 2050? Die Deutsche Energieagentur Dena hat im Projekt GermanHy eine neue Studie veröffentlicht, in der drei unterschiedliche Szenarien für die künfige Bereitstellung von Wasserstoff als Energieträger in Deutschland bis 2050 untersucht wird. Ziel: eine deutsche Wasserstoff-Roadmap. Die Studie ist unter www.dena.de verfügbar.  Bild: Thomas – stock.adobe.com
  • CO2-Reduktion  mit grünem H2 KIT forscht an neuem Verfahren Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht derzeit eine Versuchsanlage, um in einem neuen Verfahren klimaschädliches Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu entfernen. Die Anlage soll dabei noch hochreines Kohlenstoffpulver produzieren und damit anderen Technologien überlegen sein. Bild: KIT
Mit allen Mitteln

Medikamente gegen Corona und Covid-19

  • Virostatika: Zentraler Bestandteil eines Virus ist seine Erbinformation, zu deren Vermehrung eine Gruppe von Enzymen, sogenannte Polymerasen notwendig sind. Wirkstoffe, die diese Enzyme hemmen, können auch die Vermehrung und Verbreitung von Viren eindämmen. Beispiele für solche Virostatika, die auch gegen Sars-Cov-2 wirken könnten, sind die Wirkstoffe Faviparivir und Remdesivir. Letzteres wurde ursprünglich gegen das Ebola-Virus entwickelt.Bild: molekuul.be ‒ AdobeStock
  • Protease-Hemmer: Die Kombination der Wirkstoffe Lopinavir und Ritonavir hemmt Enzyme, die Proteine an bestimmten Stellen zerschneiden, sogenannte Proteasen. Unter dem Handelsnamen Kaletra vertreibt Abbot das Medikament als etabliertes Mittel gegen HIV. Protease-Hemmer sind auch als Medikamente gegen Covid-19 in der Erprobung.Bild: molekuul.be ‒ AdobeStock
  • Interferone: Interferone sind körpereigene Proteine, die dem Immunsystem als Botenstoffe dienen und dessen Aktivität beeinflussen. Bei Virus-Infektionen spielt insbesondere das Beta-Interferon eine Rolle. Gegen Sars-Cov-2 soll synthetisches Interferon besonders in Kombination mit anderen Mitteln wie Protease-Hemmern helfen. Bild: petarg-AdobeStock
  • Chloroquin: Die genaue Wirkungsweise der Malaria-Medikamente Chloroquin und Hydroxychloroquin ist noch ungeklärt. Während der Sars-Epidemie 2002 zeigten sich in klinischen Studien positive Effekte, weshalb das von Bayer als Resochin vermarktete Medikament auch als Wirkstoff gegen Sars-Cov-2 wieder Interesse weckte und in mehreren klinischen Studien  getestet wird.Bild: molekuul.be ‒ AdobeStock
  • Tot-Impfstoffe: Viele Impfstoffe – etwa gegen Grippe oder Tetanus – bestehen aus abgetöteten Erregern, beziehungsweise deren Einzelteilen: Typische Proteine, die sich an der Oberfläche eines Erregers befinden, dienen dem Immunsystem als Vorlage, so dass es auf eine tatsächliche Infektion reagieren kann. Einzelne Proteine eines Virus können dadurch als Impfstoff dienen, allerdings ist die Massenproduktion nicht immer einfach oder wirtschaftlich.Bild: guerrieroale – AdobeStock
  • Vektor-Impfstoffe: Für den Menschen harmlose Viren lassen sich mit gentechnischen Methoden so verändern, dass sie Bestandteile anderer Viren mit sich tragen. Diese manipulierten Viren, sogenannte Vektoren, dienen als Impfstoff, indem sie dem Immunsystem spezifische Teile eines Krankheitserregers präsentieren, ohne dass der Körper dem Erreger selbst ausgesetzt ist. Unter anderem die Masernimpfung und der erste zugelassene Ebola-Impfstoff funktionieren nach diesem Prinzip. Mehrere Covid-19-Impfstoffe dieser Art sind in frühen Stadien der klinischen Erprobung. Bild: iaremenko ‒ AdobeStock
  • mRNA-Impfstoffe: Messenger-RNA (mRNA) basierte Impfstoffe bestehen nicht aus Virus-Material wie klassische Impfstoffe, sondern stellen einen Bauplan für ein Virenprotein dar. Gelangt dieser Plan in eine Körperzelle, produziert diese zunächst das entsprechende Protein. Darauf reagiert das Immunsystem mit der Produktion von Antikörpern. mRNA-Impfstoffe wären deutlich einfacher und schneller in großen Mengen zu produzieren als klassische Impfstoffe. Allerdings ist das Verfahren noch völlig neu, bislang gibt es keine zugelassenen Impfstoffe dieser Art. Bild: vchalup ‒ AdobeStock
Fluch und Segen zugleich

UN-Bericht: Wasser und Klimawandel

  • Vor allem Industrie in Asien wird durstiger -  Industrieller Wasserbedarf in km³/a. Die weltweite Wassernutzung hat sich in den letzten 100 Jahren versechsfacht und steigt derzeit weiter mit einer jährlichen Rate von etwa 1 %. Ein wesentlicher Faktor ist und bleibt dabei die Industrie. Vor allem in Asien – aber auch in Europa, Afrika und Südamerika – wird ein steigender Durst im verarbeitenden Gewerbe prognostiziert. Einzig in der nordamerikanischen Industrie soll die Wassernutzung bis 2050 leicht zurückgehen. Aus gutem Grund, ist doch der Kontinent nach den Zahlen des Wasserberichts in den letzten Jahren am schwersten von Dürren und Trockenheit betroffen. Bilder: ii-graphics, malinka 1, Ingo Menhard, luisrftc – stock.adobe.com; CHEMIE TECHNIK; Daten: Unesco
  • Wassernutzung braucht auch Strom - Stromverbrauch in der Wasserwirtschaft in TWh. Der schwierige Zusammenhang zwischen Wasser und Klimawandel zeigt sich am Beispiel Abwasser: Einerseits belasten die noch immer zu 90 % unbehandelten Abwässer Umwelt und Klima. Andererseits verursacht die Abwasser-Aufbereitung bis zu 7 % der globalen Treibhausgas-Emissionen – etwa durch den eingesetzten Strom. Auch insgesamt dürfte der Energiebedarf in der Wasserwirtschaft in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Neben der Aufbereitung sind hier auch Entsalzungsanlagen zur Frischwassergewinnung sowie der Transport über immer weitere Strecken große Treiber. Die Lösung kann daher nur lauten: effizientere Anlagen. Bild: Aha-Soft – stock.adobe.com;  CHEMIE TECHNIK; Daten: Unesco
  • Chemie ist besonders wasserintensiv - Energie- und Wasserintensität nach Branchen. Sowohl was den Energieverbrauch, als auch was den Wasserverbrauch angeht, steht die Chemie stark im  Fokus. Sie wird nach den Daten des Weltwasserberichts in ihrer Intensität nur von der Energieerzeugung getoppt. Die Intensität berechnet sich dabei nach dem Aufwand an Wasser bzw. Energie im Vergleich zum Umsatz. Die Luftfahrtbranche hat demnach zwar noch einen etwas höheren Energiebedarf als die Chemieindustrie, verbraucht aber gleichzeitig deutlich weniger Wasser. Trotz bereits großer Anstrengungen und Erfolge muss die Chemieindustrie daher noch effizienter werden, will sie nicht als „Klimakiller“ gelten. Bild:  CHEMIE TECHNIK, Daten: Unesco


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