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Höhere Preise, aber weniger Umsatz

Chemiekonjunktur und Rohstoffbasis in Deutschland

  • Globale Konjunktur setzt der Chemie zu - Höhere Preise, aber weniger Umsatz in 2019. Beschäftigung legt leicht zu. Die jahrelange positive Serie der vom VCI kommunizierten Geschäftszahlen der chemisch-pharmazeutischen Industrie ist 2019 gerissen. In einem schwierigen globalen Umfeld konnte die Branche bei Produktion und Umsatz nicht an das hohe Niveau von 2018 anknüpfen.  Die Hersteller konnten zwar in ihren Märkten höhere Preise durchsetzen, doch der Rückgang der Produktion um 7,5 % zog den Umsatz dennoch ins Minus. Am Ende des Jahres stand ein Rückgang um 5 % zu Buche.  Auf die Zahl der Beschäftigten in den Chemie- und Pharmaunternehmen wirkte sich diese Entwicklung allerdings noch nicht aus. Diese legte um 0,5 % zu. Bild: alexdndz / Julien Eichinger / elenvd– AdobeStock / CHEMIE TECHNIK, Daten: VCI
  • Branche setzt höhere Preise durch - Spezialchemie und Pharmazie verbuchen weiteres Plus. Die Erzeugerpreise für chemisch-pharmazeutische Produkte legten 2019 um 1 % zu. Während die Preise der rohölnahen Sparten (Petrochemie) den niedrigeren Rohölkosten folgten, verzeichneten Spezialchemie und andere rohölferne Sparten ein mehr oder weniger deutliches Plus. Insgesamt legten die Preise damit im vierten Jahr in Folge zu. Bild: CHEMIE TECHNIK; Daten:VCI
  • Immer mehr Beschäftigte - 465.000 Mitarbeiter markieren den höchsten Stand seit 2001. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Beschäftigten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie um insgesamt 50.000 Mitarbeiter gestiegen und erreichte 2019 den höchsten Stand seit 2001. Mit 465.000 Mitarbeitern wurde 2019 der höchste Stand seit 2001 erreicht. Allerdings rechnet der Branchenverband VCI damit, dass der Trend zum Beschäftigungsaufbau nun auslaufen wird. Bild: CHEMIE TECHNIK, alexdndz – Stock.adobe.com;  Daten: VCI
  • Die Rohstoffbasis muss sich verändern - Treibhausgas-Neutralität erfordert andere Zusammensetzung. Wenn die Chemieindustrie die Treibhausgas-Neutralität erreichen will, dann muss sich die Rohstoffbasis dramatisch ändern. Einer Studie von Dechema und Futurecamp zufolge könnte bis 2050 Kohlendioxid der größte Kohlenstofflieferant für chemische Produkte werden, gefolgt von Biomasse und Kunststoffabfällen. Fossile Rohstoffe werden kaum noch eine Rolle spielen. Bild: CHEMIE TECHNIK; Daten: VCI
Weltweite Energieffizienz-Potenziale

Die Industrie muss noch effizienter werden

  • Industrielle Effizienz könnte globalen Kohleausbau stoppen - Anzahl an weltweiten Kohlekraftwerk-Projekten (in 100): Während in Deutschland der Kohleausstieg bis 2038 beschlossene Sache ist, boomt die Stromerzeugung aus dem fossilen Rohstoff auf globalem Maßstab weiterhin. In 59 Ländern sind derzeit knapp 1.400 neue Kohlekraftwerke in Planung oder bereits in Bau. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Coal Plant Developers List der deutschen Umweltorgsanisation Urgewald. Insgesamt könnten die neuen Kraftwerke demnach eine Gesamtleistung von über 670 GW erbringen. Mit 250 GW haben allein die Projekte in China dabei einen Anteil von mehr als einem Drittel.  Der globale Kohleausbau könnte derweil deutlich verringert werden, wenn die Potenziale der Energieeffizienz weltweit ausgeschöpft würden. Allein durch Effizienzmaßnahmen in der Industrie ließen sich nach Einschätzung der IEA bis 2040 knapp 390 EJ (1 EJ = 1018 J) Energie einsparen. Berücksichtigt sind dabei nur solche Maßnahmen, die nach Einschätzung der IEA „wirtschaftlich rentabel“ sind. Würden all diese in der globalen Industrie umgesetzt, könnten etwa 85 % der zusätzlichen Kapazitäten, also knapp 1.200 der neu geplanten Kohlekraftwerke rechnerisch überflüssig werden. Grafik: dule  / jacartoon – AdobeStock, CHEMIE TECHNIK
  • Im Westen weniger Neues - Investitionen in industrielle Energieeffizienz (Mrd. US-Dollar): Besonders die nordamerikanische Industrie hat 2018 deutlich weniger in Energieeffizienz-Maßnahmen investiert als noch drei Jahre zuvor. Auch in Europa gingen die Investitionen zurück – wenn auch in geringerem Umfang. Ein möglicher Grund dafür: Die „low hanging fruits“ sind in vielen Branchen und Betrieben bereits geerntet. Das heißt die einfacheren und besonders lohnenswerten Maßnahmen wurden bereits umgesetzt – weiteres Effizienzpotenzial ist nun deutlich schwieriger aufzuspüren. In China dagegen boomt der Markt für Energieeffizienz – sowohl was den absoluten Wert der Investitionen als auch den Anstieg in den letzten Jahren angeht. Daten: IEA
  • Chemie auf halber Strecke - Verringerung der Energieintensität (in Prozent): Die globale Industrie ist schon weit gekommen – hat aber noch Effizienzpotenzial. So haben die Chemieunternehmen weltweit ihre Energieintensität zwischen 2000 und 2017 bereits um etwa 15 % verringert. Bis 2040 wären jedoch noch einmal Effizienzoptimierungen in einem ähnlichen Umfang möglich. Berücksichtigt sind wiederum nur wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen.  Besonders viel getan in Sachen Energieeffizienz hat bereits die Zementindustrie. Die Betriebe im Bereich der Eisen- und Stahlproduktion haben dagegen noch deutlichen Nachholbedarf. Daten: IEA
  • Effizienz als Schlüssel gegen Klimawandel - Möglicher Beitrag zu CO²-Einsparungen (Jahr 2040, in Prozent): Bereits seit Längerem ist klar: Mit Business-as-usual wird eine nachhaltige Entwicklung auf der Welt nicht zu erreichen sein – das gilt insbesondere im Bereich Klima. Um die Nachhaltigkeitsziele der UN zu erreichen und den globalen Temperaturanstieg bis 2040 auf höchstens 1,8 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, müssten die weltweiten CO2-Emissionen von derzeit etwa 32 auf unter 20 Gt heruntergefahren werden.  Der größte Schlüssel, um dies zu erreichen ist nach Einschätzung der IEA die Energieeffizienz. Wirtschaftlich sinnvolle Effizienzmaßnahmen in allen Sektoren – einschließlich Verkehr und Industrie – könnten demnach einen Beitrag von 44 % zur notwendigen CO2-Einsparung leisten. Das Potenzial der Energieeffizienz ist damit noch größer als der Einfluss erneuerbarer Energien oder von Technologien zur CO2-Speicherung. Daten: IEA
Lünendonk-Liste 2019

Die führenden Industrie-Dienstleister in Deutschland

  • Die Top 10 des Rankings komplettiert Yncoris mit 131,6 Millionen Euro Dienstleistungsumsatz. Die vormalige Infraserv Knapsack unterstreicht mit der Neupositionierung seit Juni 2019 die große Bedeutung des Service-Geschäfts außerhalb des Industrieparks Knapsack in Hürth bei Köln. Als erste der vier seit jeher eigenständigen InfraServ-Gesellschaften erfüllte das Unternehmen die Kriterien zur Aufnahme in die Lünendonk-Liste. (Bild: Yncoris)
  • Bei Hertel, seit 2015 eine Gesellschaft der französischen Altrad, reduzierte sich die Jahresleistung aufgrund des Auslaufens von Großaufträgen deutlich. Erstmals liegen aktuelle Zahlen des für das Ranking relevanten Geschäftsjahres vor. Hertel konnte die Umsatzrückgänge von 2016 auf 2017 zu Teilen wieder kompensieren. Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2018, das unterjährig endete und in 2017 begann, mit 172,5 Mio. Euro ab. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Verlust von vier Rängen auf der Lünendonk-Liste. (Bild: Dwight Smith – Fotolia)
  • Kaefer Isoliertechnik aus Bremen erreicht mit 213,6 Mio. Euro Jahresumsatz in Deutschland Rang 8. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland 1.064 Mitarbeiter. (Bild: Kaefer / Shutterstock)
  • Kiel Industrial Services aus Wesseling bei Köln erhöhte die Jahresleistung um rund 31 Mio. Euro (+16,5 %) und gehört zu den Unternehmen im Markt, die als Gesamtdienstleister wahrgenommen werden und über Kompetenzen im Engineering verfügen. Kiel verbessert sich um zwei Ränge auf Listenplatz 7. Unverändert auf Rang 8 ist Kaefer Isoliertechnik aus Bremen positioniert. Die Gesamtleistung des international tätigen Unternehmens liegt bei 1,7 Mrd. Euro. (Bild: mastert – Fotolia)
  • Kraftanlagen München liegt mit einem Umsatz in Deutschland von 250 Mio. Euro und 1.450 Mitarbeitern auf Platz 6. (Bild: Kraftanlagen München)
  • Die Weber Unternehmensgruppe mit Sitz in Pulheim bei Köln steigerte den Jahresumsatz um 10,3 Prozent und erreicht nun mit 290 Mio. Euro den Block der fünf führenden Anbieter im Markt. Unter Berücksichtigung des Auslandsgeschäfts hat das Familienunternehmen die 300-Mio.-Euro-Schwelle bereits überschritten. (Bild: Weber)
  • Unverändert auf Rang 4 mit 373 Millionen Euro Umsatz liegt Leadec, die nach der Übernahme von Triton Partners umbenannte Voith Industrial Service. Nach dem Verkauf mehrerer Teilgesellschaften wurde 2018 auch die Tochtergesellschaft Veltec, die die Aktivitäten für die Prozessindustrie bündelte, an die Etabo (Rang 20 des Rankings) veräußert. Die Entwicklung zum Vorjahr ist bereits um diesen Sondereffekt bereinigt. (Bild: Leadtec)
  • Auf Rang 3 folgt die Remondis Maintenance & Services mit 720 Mio. Euro Inlandsumsatz (2017: 685 Mio. Euro). Seit 2014 meldet das Unternehmen die konsolidierten Werte unter anderem der beiden Tochtergesellschaften Buchen Umweltservice und Xervon. (Bild: Alterfalter – Fotolia)
  • Die Wisag Industrie Service Holding, neben Facility Services und Aviation Services die dritte Sparte des von Claus Wisser gegründeten Dienstleistungsunternehmens, setzt mit einer Steigerung von 45 Mio. Euro auf nun 815 Mio. Euro (+5,8 %) die gute Umsatzentwicklung der letzten Jahre fort. Mit über 14.000 Mitarbeitern ist die Wisag der größte Arbeitgeber unter den führenden Dienstleistern.(Bild: Wisag Industrie Service)
  • Im elften Jahr in Folge belegt Bilfinger den Spitzenplatz des Rankings. Dem Umsatzrückgang von 2,5 Prozent auf nunmehr 970 Millionen Euro (2017: 995 Mio. Euro) steht ein Plus von 136 Millionen Euro im Ausland gegenüber. Damit zeigt der von Umsatzrückgängen begleitete Prozess der Neuaufstellung Erfolge. Bilfinger ist neben Kaefer das einzige im Ranking gelistete Unternehmen, das im Ausland mehr Umsatz generiert als im Heimatmarkt. (Bild: Bilfinger)
Ranking

Top 10: Die innovativsten Länder der Erde

  • EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
  • Auf dem 10. Platz des Innovation Index landete in 2019 Frankreich. Bild: Air Liquide
  • EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
  • Noch vor den Amerikanern landete Dänemark auf dem 8. Platz des Bloomberg-Rankings. Bild: E.On
  • Und auch ein weiteres skandinavisches Land ist unter den Top 10: Finnland erreichte Rang 7. Bild: Fotolia
  • Auch Israel gehört regelmäßig zu den innovativsten Wirtschaftsnationen. Im Bild: auf Machine Learning basierende Software zur vorausschauenden Wartung in Prozessanlagen vom israelischen Startup Visual Process. Bild: Samson
  • Bomin Linde LNG baut LNG-Terminals in Hamburg und Bremerhaven
  • EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
  • EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
  • Den ersten Rang abgegeben hat der sechsmalige Innovationsweltmeister Südkorea. Bild: LG Chem
  • Vom zweiten auf den ersten Platz kletterte dagegen Deutschland und führt in diesem Jahr das Bloomberg-Ranking der innovativsten Nationen der Welt an. Bild: Deutsche Messe
CT-Hotspots

An den richtigen Stellen gespart

  • -70 Prozent Beleuchtung:  Produktionshallen, Büros oder Außenbereiche mit Licht zu  versorgen, braucht viel Strom. Durch verfügbare Technologien wie LED, aber auch eine kluge Nutzung von Sonnenlicht lassen sich bis zu 70 % der Beleuchtungskosten einsparen. Bild:  photollurg – stock.adobe
  • -60 Prozent Gebäude:  Viel Energie lässt sich auch mit der effizienten Wärmeversorgung von Produktions- und Bürogebäuden sparen. Durch eine effizientere Wärmeproduktion, Rolltore und Verglasungen mit guten thermischen Eigenschaften sind hier Einsparungen bis 60 % drin. Bild: rcx – stock.adobe
  • -75 Prozent IT-Systeme: Die Digitalisierung macht auch vor der Chemieindustrie nicht halt. Der Abbau von Überkapazitäten, modernere Systeme und intelligente Kühlkonzepte in Severräumen und Rechenzentren können den Energiehunger um drei Viertel zähmen. Bild:  xiaoliangge – stock.adobe
  • -30 Prozent Pumpensysteme:  Ob Umwälz- oder Förderpumpe – sie kommen in der Chemieindustrie überall zum Einsatz. Effizientere Antriebe, Drehzahlregelung und der Austausch von überdimensionierten Pumpen bieten ein Einsparungspotenzial von 30 %. Bild: Michael – stock.adobe
  • -50 Prozent Druckluft: Druckluft gehört zu den teuersten Energieträgern. Durch das Schließen von Leckagen, eine intelligente Steuerung und Wärmerückgewinnung bei der Produktion lässt sich oft die Hälfte der Kosten einsparen. Bild: industrieblick – stock.adobe
  • -25 Prozent Lüftungstechnik:  Durch den Einsatz von Mess- und Regelungstechnik, regelmäßige Reinigung und eine Optimierung des Luftstroms im Kanal lassen sich bei lufttechnischen Anlagen oft bis zu 25 % Energie sparen. Bild: tl6781 – stock.adobe
  • -30 Prozent Kälte- und  Kühlwasseranlagen:  Gerade im Sommer können Anlagen wie Kältemaschinen hohe Energiekosten verursachen.Eine kluge Kombination von verschiedenen Kühlersystemen, teilweise Umstellung auf Durchlaufkühlung sowie die Nutzung von Abwärme von Kältemaschinen können den Energieeinsatz in diesem Bereich um bis zu 30 % reduzieren. Bild: arkady_z – stock.adobe
  • -30 Prozent Prozesswärme:  Der Betrieb von Brennöfen, Trocknern oder Dampfkesseln braucht viel Energie. Maßnahmen wie die Dämmung von Rohrleitungen, der Einsatz von Wärmespeichern oder durch Kraft-Wärme-Kopplung versprechen Einsparungen von 30 %.Bild: navintar – stock.adobe
Europa und der Rest der Welt

Cefic Zahlen und Fakten

  • Wacklige Marktposition - Marktanteile an weltweiten Umsätzen in der Chemieindustrie: Europa ist der zweitgrößte Chemikalienproduzent der Welt, aber durch das Wachstum in den Schwellenländern geht der Marktanteil zurück. Der Gesamtumsatz der weltweiten Chemieindustrie hat sich im vergangenen Jahrzehnt von 1.909 Mrd. Euro im Jahr 2007 auf 3.475 Mrd. Euro im Jahr 2017 fast verdoppelt. Bild: alexdndz – AdobeStock / CHEMIE TECHNIK, Daten: Cefic
  • Spezialisiert auf Spezialitäten - Anteile am Umsatz der europäischen Chemieindustrie nach Produktgruppe (2017): Wachstum und Umsatz erzielt die europäische Chemieindustrie vor allem mit Spezialchemie und Petrochemie. Diese Bereiche machen zusammen mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Der Anteil an Basischemikalien fällt vergleichsweise gering aus. Bild: CHEMIE TECHNIK; Daten: Cefic
  • Funktionierendes Netzwerk - In- und Auslandsverkäufe von Chemieprodukten in Europa (2017) in Mrd. Euro: Der europäische Chemikalienhandel findet größtenteils zwischen den EU-Mitgliedstaaten statt. Nur wenige Chemikalien werden innerhalb ihres Herkunftslands verkauft. Bild: CHEMIE TECHNIK; Daten: Cefic
  • Erfolgreicher Chemie-Exporteur -Handelsbilanzen der EU-Chemie mit verschiedenen Partnern (2017): Trotz des vorherrschenden EU-Binnenhandels hält Europa einen deutlichen Handelsüberschuss mit den meisten Handelspartnern jenseits der EU. Bild: CHEMIE TECHNIK; Daten: Cefic
Ein Multi-Milliardenmarkt

Kunststoffindustrie in Deutschland

  • Polymere sind ein globales Milliardengeschäft mit wachsender Tendenz. Bild: Gerhard Seybert – AdobeStock
  • Bau ist der größte Abnehmer - Markt für Kunststoffe in Deutschland: Der Löwenanteil der in Deutschland verarbeiteten Kunststoffe (links) geht in Produkte für den Bau sowie technische Teile. Doch besonders stark wächst derzeit der Markt für Konsumprodukte. Anders sieht die Verteilung und Verwendung der in Deutschland produzierten Kunststoffwerkstoffe (rechts) aus. Hier kommt die größte Nachfrage aus dem Verpackungssektor. Bild: CHEMIE TECHNIK,  Daten: Plasticseurope, 2017
  • Rückgang auf hohem Niveau - Kunststoffproduktion und Umsatz mit Kunststoff in Deutschland 2018: 2018 ist die Kunststoffproduktion in Deutschland um 3,1 % auf 19,3 Mio. Tonnen geschrumpft. Der Umsatz stieg um 1,1 % auf 27,4 Mrd. Euro. Bild: CHEMIE TECHNIK; Daten:Plasticseurope
  • Ein Multi-Milliardenmarkt - Kunststoffindustrie in Deutschland: Rund 200 Unternehmen produzieren in Deutschland mit rund 53.000 Beschäftigten Kunststoffe im Wert von 27 Mrd. Euro. Verarbeitet werden diese Produkte nicht nur bei Abnehmern im Ausland, sondern in fast 3.000 Betrieben, in denen 335.000 Menschen beschäftigt sind. Daten und Bild: Plasticseurope
Bildergalerie klimaneutrale Chemie

CT-Artikelsammlung: Treibhausgas-Sparpotenziale durch Chemie

  • Klimagipfel: Energieintensive Industrien fordern vergleichbare Minderungsbeiträge
  • Ein halbes Jahr später erschienen die Prognosen der Welt-Energieexperten, denenzufolge das hehre Ziel der Dekarbonisierung des Planeten ins Reich der Utopie gehört.Zum Artikel Bild:  3dsculptor - Adobestock
  • Bild: IRINA – AbobeStock
  • Dessen ungeachtet schmiedete die Deutsche Energie-Agentur Dena im selben Jahr mit internationalen Partnern ein Bündnis, um grüne Kraftstoffe voran zu bringen.Zum Artikel Bild:  Thomas Söllner - Adobestock
  • Einen weiteren blinden Fleck beleuchteten wir in einem vielbeachteten Artikel zur Bedeutung von Beton als Ursache für Treibhausgasemissionen und attestiert dem Baustoff eine verheerende Klimabilanz.Zum Artikel Bild:  7crafts- Adobestock
  • Wie sehen Europa und die Welt im Jahr 2050 aus? Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Und wie kann die europäische Chemieindustrie bei den Lösungen helfen? Spekulative, aber plausible Antworten auf diese Fragen gab der europäische Chemieindustrieverband Cefic im vergangenen Jahr in einer weiteren Studie.Zum Artikel Bild:  NicoElNino – AdobeStock
  • Die Auswirkungen des Klimawandels sind Risiko Nr. 7. (Bild Wolfisler – AdobeStock)
  • Genuss ohne Verzicht - auf diesen plakativen Nenner lässt sich die Treibhausgas-Vermeidung per Effizienzmaßnahmen bringen. Dass hier noch großes Potenzial besteht, konstatiert unser Trendbericht.Zum Artikel Bild:  maho – AdobeStock
  • Das Wahlergebnis bei der Europawahl 2019, bei der Klimapolitik im Vordergrund stand, löste nicht nur Schockwellen bei den
  • Anfang Mai 2019 wurde die Meldung publik, dass ein Konsortium in Stade an der Elbe eine industrielle Power-to-Liquid-Anlage (PtL) plant. Mit dieser soll die Produktion von Kerosin auf Basis von Windstrom geprüft werden.Zum Artikel Bild: bluepilot – AdobeStock
  • EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt
  • Auch eine Studie des Weltchemieverbands ICCA stimmt hoffnungsvoll: Diese kommt zum Ergebnis, dass sich mithilfe von 17 Chemie-Technologien bis 2050 bis zu einem Viertel der heute jährlich emittierten Treibhausgase einsparen lassen.  Zum Artikel Bild: Olivier-Le-Moal-AdobeStock
Themen des Jahres

Die Top-Artikel 2019

  • Damit bei genehmigungspflichtigen Anlagen nur minimaler Schadstoffausstoß auftritt, gibt es die TA Luft. Dass die  geplanten Änderungen dieser technischen Anleitung für viele Leser relevant sind, zeigt Platz 10. (Bild: rawii – AdobeStock) – (Vorschaubild: Corri Seizinger – AdobeStock)
  • Wie werden Pumpen Industrie-4.0-ready? Diese Frage beschäftigt nicht nur Hersteller und Automatisierer, sondern auch unsere Leser, und reicht für Platz 9. (Bild: JustContributor – stock.adobe)
  • Steigende Anforderungen, Digitalisierung und zunehmende Konkurrenz aus Asien: Der Artikel auf Platz 8 gibt Antworten, wie sich die europäische „Anlagenbau-Titanic“ vor dem Untergang bewahren lässt. (Bild: Elnur – stock.adobe)
  • Ein Interview landet auf Platz 7: Je nach Branche gehen die Uhren im Anlagenbau durchaus unterschiedlich. Die Besonderheiten im Bau von Halbleiter- und Pharmafabriken erläuterte uns Dr. Wolfgang Büchele, CEO von Exyte. (Bild: Exyte)
  • Mit einer neuen Geräteserie will Vega dem Radar-Füllstandmessprinzp Standardmessaufgaben und preissensible Anwendungen erschließen. Bilder: Redaktion
  • Anfang Mai 2019 wurde die Meldung publik, dass ein Konsortium in Stade an der Elbe eine industrielle Power-to-Liquid-Anlage (PtL) plant. Mit dieser soll die Produktion von Kerosin auf Basis von Windstrom geprüft werden.Zum Artikel Bild: bluepilot – AdobeStock
  • Die EU will die Mengen an Kunststoffabfällen reduzieren. Bild: vchalup - fotolia
  • Bayer und Lanxess verkaufen ihre Anteile am Chempark-Betreiber Currenta an den Infrastruktur-Investor Mira. Bild: Currenta
  • Noch ein Chemiepark findet sich auf Platz 2: Mit einem neuen Namen will Yncoris, ehemals Infraserv Knapsack, seinen Dienstleistungsfokus betonen. In einem CT-Interview erklärten die Geschäftsleiter Dr. Clemens Mittelviefhaus und Ralf Müller den Schritt. (Bild: Yncoris)
  • Einen weiteren blinden Fleck beleuchteten wir in einem vielbeachteten Artikel zur Bedeutung von Beton als Ursache für Treibhausgasemissionen und attestiert dem Baustoff eine verheerende Klimabilanz.Zum Artikel Bild:  7crafts- Adobestock
Neuheiten

Die meistgeklickten Produkte 2019

  • Platz 10: Mit dem O-Ring-Berechnungsprogramm von C. Otto Gehrckens können Konstrukteure ihre Entwicklungen schnell und einfach überprüfen oder die richtigen Parameter für die O-Ring-Auswahl ermitteln.Mehr zum Produkt Bild:  COG
  • Platz 9: Atlas Copco hat seit kurzem Kolbennachverdichter für CO2-Anwendungen im Programm. Mit ihnen lässt sich Kohlendioxid, das bei chemischen Prozessen anfällt, auf 11 bis 20 bar komprimieren.Mehr zum Produkt Bild:  Atlas Copco
  • Platz 8: AVA Armaturen liefert nun auch Faltenbalg-Absperrventile mit Flanschen in Geradsitz/Durchgangsform des Herstellers Crane/WTA. Gegenüber herkömmlichen Faltenbalgventilen verfügen die Ventile immer über eine 2-teilige Welle steigende Spindel.Mehr zum Produkt Bild:  AVA
  • Platz 7: Um den stetig steigenden Anforderungen der Anwender gerecht zu werden, erweitert Iwaki sein Programm an magnetgekuppelten Kreiselpumpen in Kunststoff- und Edelstahlausführung.Mehr zum Produkt Bild:  Iwaki
  • Platz 6: Der Trommeltrockner/-Kühler TK-D System Mozer von Allgaier ermöglicht kombiniertes Trocknen und Kühlen der getrockneten Feststoffe auf nahe der Umgebungs- oder Kühlluft-Temperatur. Seine hohe Energieeffizienz erreicht der Trockner durch Wärmerückgewinnung und Verdampfungskühlung.Mehr zum Produkt Bild:  Allgaier
  • Platz 5: Unter der Marke Flowsonic bringt Artech Ultrasonic Systems eine unkonventionelle Austragshilfe auf den Markt, mit welcher sich die Rieselfähigkeit von Schüttgütern mittels Ultraschall gezielt optimieren lässt. Mehr zum Produkt Bild:  Artech
  • Platz 4: Auf Basis des leitfähigen Polymers Clevios hat Heraeus Epurio gemeinsam mit Plast Composite Consulting (PCC) einen transparenten Lack zur Beschichtung von Leuchtabdeckungen im ESD- (Electrostatic discharge) und Explosionsschutz-Bereich entwickelt.Mehr zum Produkt Bild: Heraeus
  • Platz 3: Die Taumelsiebmaschine TSM/tsi von Allgaier ist auf dem Markt etabliert und kommt für die Klassierung, Schutzsiebung und Entstaubung von Schüttgütern zum Einsatz. Gepaart mit der neuen Processapp bietet sie nun weitere Service-Optionen.Mehr zum Produkt Bild: Allgaier
  • Platz 2: ABB hat ein Upgrade seines Prozessleitsystems Freelance vorgestellt. Neben verschiedenen neuen Funktionen nimmt die Version 2019 vor allem die erhöhte Sicherheit in den Fokus.Mehr zum Produkt Bild: ABB
  • Platz 1: Mit einer neuartigen Erkennungstechnologie will Siemens Kreiselpumpen im Ex-Bereich vor Trockenlauf schützen und hat dazu spezielle Strom-/Spannungsmessmodule für sein Motormanagement-System Simocode-pro entwickelt. Die Technik ist als Zündquellen-Überwachungseinrichtung nach Atex und Iecex zertifiziert.Mehr zum Produkt Bild: Siemens


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