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Bilfinger Berger an Ormen Lange Erdgasprojekt beteiligt

07.01.2008

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Seit wenigen Wochen liefert das Erdgasfeld Ormen Lange durchschnittlich 810 m3/s Erdgas. Möglich wurde dies auch durch die Mitwirkung von Bilfinger Berger Industrial Services (BIS). Die Lagerstätte liegt 2000 m unter dem Meeresboden in der Nordsee, rund 120 km von der Küste entfernt. Bei einer Wassertiefe von etwa 1000 m, einer stürmischen See und einer Durchschnittstemperatur von weniger als 0 °C sind die Anforderungen an das Material sehr hoch. Eine komplette Fabrik auf dem Meeresboden fördert aus 24 Bohrlöchern das Erdgas und sorgt für eine Weiterleitung an die Küste. Die Weiterverarbeitung erfolgt dann in einem großen Industriekomplex in Nyhamna. Bei diesem Teil des Projekts war BIS verantwortlich für alle Aktivitäten bei der Isolierung, einschließlich Entwurf und Vorproduktion. Auftraggeber war als Generalunternehmer Aker Kvaerner, betrieben wird die Anlage von Shell und Norsk Hydro.

Innerhalb von 30 Monaten wurden 800 t Edelstahl und 100 t Aluminium verarbeitet, damit das Erdgas im Zuge der Verarbeitung durch 130000 m Rohrleitung transportiert werden kann. Fast 100000 m2 Feuerschutz-Isolierung, 25000 m2 Schallschutz-Isolierung sowie Isolierboxen für 11000 Ventile und Flansche wurden durch die BIS-Techniker geplant, hergestellt und eingebaut.

  „Der Auftrag wurde in einer internationalen Ausschreibung gewonnen und ist der größte Projektauftrag in der Geschichte der BIS Industrier“, erzählt Peter Matthiasen, Direktor von BIS Industrier in Stavanger und Leiter des Projekts. „Durch eine bis ins Detail ausgearbeitete Planung und die frühzeitige Einbindung unserer polnischen Schwestergesellschaften BIS Multiserwis und BIS Izomar in die Vorfertigung hatten wir für die Ausführungsphase einen sehr guten Start“. Die Vormontage fand an vier unterschiedlichen Standorten in Polen, Norwegen und Belgien statt. Die Projektsteuerung und Koordination übernahm ein 30-köpfiges norwegisches Team. Insgesamt waren 1300 BIS-Mitarbeiter beteiligt. In der Spitze befanden sich mehr als 900 von ihnen gleichzeitig auf der Baustelle.

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