Steigende Engineering-Nachfrage

Bilfinger dank Chemiebranche zurück in der Gewinnzone

15.08.2018 Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger hat nach zuletzt schwächeren Ergebnissen im zweiten Quartal 2018 wieder leicht schwarze Zahlen geschrieben. Verantwortlich dafür war die steigende Nachfrage insbesondere aus den Branchen Chemie, Pharma sowie Öl und Gas.

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Instandhaltungs- und Engineeringleistungen von Bilfinger wurden im 2. Quartal 2018 verstärkt nachgefragt. (Bild: Bilfinger)

Instandhaltungs- und Engineeringleistungen von Bilfinger wurden im 2. Quartal 2018 verstärkt nachgefragt. (Bild: Bilfinger)

Das Konzernergebnis zwischen April  und Juni 2018 lag bei 12 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal hatte hier noch ein Verlust von 7 Mio. Euro gestanden. Auch der Umsatz wuchs um 6 % auf 1,06 Mrd. Euro. Allen voran Industrieunternehmen aus den USA trieben den Auftragseingang von Bilfinger um insgesamt 15 % in die Höhe. Sie fragten dabei sowohl mehr Instandhaltungs- (22 %) als auch mehr Engineeringdienstleistungen (8 %) nach.

Blades weist Korruptionsvorwürfe zurück

Nicht nur die Phase der finanziellen Stabilisierung im Rahmen der „Strategie 2020“ erklärt der Konzern damit für abgeschlossen. Bilfinger-CEO Tom Blades versprach laut Reuters auch, dass es seit seinem Amtsantritt im Juli 2016 keine Korruption im Unternehmen mehr gebe. Zuletzt hatte das Nachrichtenmagazin Spiegel über neue, bisher noch nicht bekanntgewordene Verdachtsfälle berichtet, die zum Teil bis in die Amtszeit von Blades reichen sollen.

(jg)

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