Bioamber Sarnia: Bio-Bernsteinsäure-Anlage produziert 30.000 t im Jahr

10.02.2014 Das japanische Chemieunternehmen Mitsui & Co. und das kanadische Biotech-Unternehmen Bioamber haben entschieden, dass die im Bau befindliche Bio-Bernsteinsäure-Anlage des kanadischen Gemeinschaftsunternehmens Bioamber Sarnia eine Jahreskapazität von 30.000 t haben wird, die auf 50.000 t weiter ausgebaut werden kann.

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Bioamber Sarnia: Bio-Bernsteinsäure-Anlage produziert 30.000 t im Jahr

Die im Bau befindliche Bio-Bernsteinsäure-Anlage des kanadischen Unternehmens Bioamber Sarnia wird eine Jahreskapazität von 30.000 t haben, die auf 50.000 t weiter ausgebaut werden kann (Bild: Dwight Smith-Fotolia)

Mitsui berichtet, der Bau der Bio-Bernsteinsäure-Anlage – die größte der Welt – gute Fortschritte mache. Es wird erwartet, dass die kommerzielle Produktion in der kanadischen Stadt Sarnia Anfang 2015 beginnen wird. Die erforderliche Hefe-Technologie für die fermentative Herstellung aus kohlehydrathaltigen Rohstoffen (beispielsweise Glucose aus Mais) kommt von Cargill und ist exklusiv für Bioamber lizenziert. Für Bio-Bernsteinsäure gibt es eine Reihe von Weiterverarbeitungsmöglichkeiten, unter anderem zu biologisch abbaubaren Kunststoffen, zu Polyurethanen sowie Körperpflegeprodukte.

Zusammen mit Bioamber will Mitsui die Bio-Bernsteinsäure-Produktion in Erwartung eines anhaltenden Marktwachstums weiter ausbauen und auch die Diversifizierung der Produktion betrachten, beispielsweise um Derivate wie 1,4-Butandiol (BDO) herzustellen.

(dw)

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