Boge Kompressoren baut Fertigungswerk in Sachsen

12.07.2012 Boge Kompressoren, Bielefeld, will im sächsischen Großenhain einen zweiten Fertigungsstandort aufbauen. Im ersten Schritt sind dort Investitionen von 12,5 Mio. Euro geplant. Zudem will der Kompressorenhersteller seinen Umsatz in den kommenden drei Jahren um rund 40 % steigern.

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Boge Kompressoren baut Fertigungswerk in Sachsen

Wolf D. Meier-Scheuven, geschäftsführender Gesellschafter und Thorsten Meier Geschäftsführer von Boge Kompressoren (Bild: Boge Kompressoren)

Derzeit bereitet das Unternehmen, das knapp 600 Mitarbeiter beschäftigt, für die nächsten Jahre die umfassende Erneuerung seines Produktprogramms sowie den Ausbau des Auslandsgeschäftes vor. Weil die Fläche am Boge-Stammsitz in Bielefeld für ein Wachstum dieser Größenordnung nicht mehr ausreicht, wird es künftig einen weiteren deutschen Fertigungsstandort in Großenhain/Sachsen geben.

Auf dem zirka 30.000 m2 großen Grundstück in Großenhain wird in einem ersten Bauabschnitt bis 2013 eine Fertigungshalle mit mehr als 5.000 m2 Fläche entstehen. Die Investitionssumme dafür beläuft sich nach vorläufiger Planung auf rund 12,5 Mio. Euro. Es entstehen im ersten Schritt mindestens 25 neue Arbeitsplätze. Vorgesehen ist, den neuen Standort innerhalb der kommenden Jahre schrittweise zu erweitern. „Langfristig sind Gesamtinvestitionen von über 20 Millionen Euro sowie der Aufbau von mehr als 60 Arbeitsplätzen in Großenhain geplant“, erklärt der Geschäftsführer Thorsten Meier. Es sei nicht geplant, die bestehende Produktion zu verlagern.

„Sachsen erscheint uns besonders attraktiv“, erläutert Wolf D. Meier-Scheuven, geschäftsführender Gesellschafter von Boge, die Entscheidung. Meier ergänzt: „Sachsen liegt in der Mitte Europas. Mit unserem neuen Fertigungsstandort sind wir näher an den Kunden in den östlichen Bundesländern und ganz Osteuropa. So werden wir unsere Marktposition dort auch weiter ausbauen“.

(dw)

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