Asienmärkte belasten Kunststoffhersteller

Borealis behauptet sich in schwächerem Marktumfeld

27.02.2020 Der Kunststoffhersteller Borealis hat im vergangenen Jahr einen etwas niedrigeren Gewinn als in 2018 erzielt. Trotz rückläufiger Umsätze konnte der Produzent seinen Gewinn im letzten Quartal 2019 steigern.

Vor allem der schwache Polyolefinmarkt in Asien belastete den Umsatz von Borealis im letzten Quartal 2019. Die verbesserte Performance des Segments Pflanzennährstoffe, Melamin und technische Stickstoffe konnte dem Unternehmen zufolge die negativen Auswirkungen der schwächeren integrierten Polyolefinmargen in Europa im letzten Quartal 2019 zumindest teilweise entschärfen. Für das gesamte Jahr 2019 verzeichnete das Unternehmen einen Nettogewinn von 872 Mio. Euro, im Vergleich zu 906 Mio. Euro im Jahr 2018.

Alfred Stern wird zum 2. Juli 2018 CEO des Polyolefin- nud Petrochemie-Konzerns Borealis. (Bild: Borealis)

Alfred Stern ist seit 2018 CEO des Polyolefin- nud Petrochemie-Konzerns Borealis. Zum Artikel (Bild: Borealis)

Aufgrund der schwächeren globalen Konjunktur und der verstärkten Besorgnis über anhaltende geopolitische Unsicherheitsfaktoren, muss auch im Jahr 2020 mit anspruchsvollen Marktbedingungen gerechnet werden. Nichtsdestotrotz erwarten wir, dass auch dieses Jahr ein solides werden wird“, erklärt Borealis‘ Vorstandsvorsitzender Alfred Stern.

Das Unternehmen will im ersten Quartal 2020 eine neue Konzernstrategie starten, um nachhaltiges Wachstum sicherzustellen. Dazu soll der Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft sowie der Aufbau einer noch stärker kundenorientierten Organisation stehen.

(as)

Chemiekonjunktur und Rohstoffbasis in Deutschland:

 

Loader-Icon