Bosch Packaging Technology auf der Interpack: Schneller wachsen als der Markt

08.05.2014 Der Verpackungskonzern Bosch Packaging Technology hat auf seiner Pressekonferenz auf der Interpack 2014 in Düsseldorf weitere Zukunftsziele bekannt gegeben. Bis 2020 plant das Unternehmen demnach, schneller zu wachsen als der Markt.

Bosch Packaging Technology auf der Interpack: Schneller wachsen als der Markt

Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstandes, erwartet weiterhin Wachstum (Bild: Bosch Packaging Technology)

Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands, erwartet fundamentale Veränderungen im Markt für Verpackungsmaschinen: „Wir wollen auf diesen Wandel nicht nur reagieren, sondern ihn gestalten.“ Auf Basis der Strategie PA 2020 will der Sondermaschinenbauer seine Geschäfte in den bereits bestehenden Märkten ausbauen, vor allem aber auch in Asien und Afrika weiter wachsen. Weiterhin will der Konzern weitere Geschäftsfelder erschließen.

Im Jahr 2013 hatte das Unternehmen den Verkauf um 22 % von 914 Mio. Euro auf 1,1 Mrd. Euro steigern können. Nach Konzernaussagen waren dafür maßgeblich erstmals konsolidierte Gesellschaften wie Hüttlin, Manesty und Eisai Machinery. Klefenz erwartet bis Ende 2015 Verkaufszahlen bis 1,5 Mrd. Euro. Intern verzeichnete der Konzern ein Wachstum von 10 %. Im Vergleich: Die Verpackungsmaschinen-Branche wuchs laut VDMA im vergangenen Jahr um 4 %.

Vor allem an der dynamischen Entwicklung der Pharmabranche profitierte der Konzern zuletzt. Insgesamt ist das Geschäftsfeld für 52 % der Umsätze verantwortlich. Laut Klefenz zeigt dies einen weltweit größeren Zugang zu Medikamenten und einer wachsenden Zahl an Generika. Gleichzeitig steigt der Anspruch an die Verpackungsindustrie, um den strenger werdenden Anforderungen der Hersteller und Gesetzgeber gerecht zu werden.

Auch der Food-Sektor wächst weiter: In diesem Jahr will der Konzern zwei Verpackungslinien mit jeweils sechs horizontalen Schlauchbeutelmaschinen mit automatischer Kartonierung an einen Kekshersteller in Mexiko liefern. Jede Linie soll dabei rund 17.000 Kekse/min verpacken können. In Zukunft will das Unternehmen außerdem die Geschäfte im Bereich Getränke und Flüssig-Nahrungsmittel ausweiten.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier. Das Referat von Friedbert Klefenz können Sie hier nachlesen.

 

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