Brandenburg schreibt Innovationspreis Kunststoffe und Chemie aus

30.01.2014 Das Land Brandenburg hat erstmals einen Innovationspreis Kunststoffe und Chemie ausgeschrieben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Innovation - ein Produkt, ein Verfahren oder eine Dienstleistung - muss einen Bezug zu Brandenburg haben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. Februar 2014.

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Brandenburg schreibt Innovationspreis Kunststoffe und Chemie aus

Mit dem Innovationspreis Kunststoffe und Chemie will das Land Brandenburg eine Innovation – Produkt, ein Verfahren oder eine Dienstleistung – prämieren, die einen Bezug zu Brandenburg hat (Bild: Land Brandenburg)

Mit dem Wettbewerb sollen sowohl die besten Ideen und Lösungen von Startups, Mittelständlern und Großunternehmen des Clusters Kunststoffe und Chemie prämiert werden, wie auch kreative Verbundlösungen, die in enger Zusammenarbeit von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind.

Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg: „Der Wettbewerb soll den Unternehmen im Land eine neue Plattform bieten, um ihre mutigen Ideenschmieden bekannt zu machen, die die Wirtschaft und das Leben der Menschen mit ihren Innovationen verändern, erleichtern und effektiver gestalten. Wir wollen alle Unternehmen ansprechen, die mit ihren Ideen und Lösungen einen innovativen Beitrag zur Wertschöpfung in der Kunststoff- und Chemieindustrie leisten.“

Als Teil der Innovationsförderung soll der Wettbewerb dazu beitragen, die positive Entwicklung der brandenburgischen Wirtschaft zu zeigen und aktiv zu unterstützen. „Auf Dauer kann unser Land seine Position nur behaupten, wenn wir alle verfügbaren Ressourcen in der Region für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit nutzen. Die Teilnahme am Wettbewerb muss daher auch zur Ehrensache für Unternehmerinnen und Unternehmer in Brandenburg werden“, so Ralf Christoffers weiter.

Die Innovation muss sich mindestens im Stadium der experimentellen Entwicklung befinden und Aussicht auf Markterfolg haben. Die Jury bewertet also nicht nur die Innovationshöhe, das heißt das Maß der Weiterentwicklung im Verhältnis zu dem bisherigen Stand der Technik, sondern auch die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit. Bei bereits eingeführten Innovationen darf die Markteinführung nicht länger als 18 Monate zurückliegen. Ein Unternehmen darf maximal 3 Bewerbungen abgeben.

Eine unabhängige und fachkundige Jury, bestehend aus anerkannten Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft, wird alle Einreichungen auf Innovationshöhe, Aussicht auf Markterfolg und auf Relevanz für Brandenburg prüfen. Die nominierten Innovationen werden auf einer Pressekonferenz veröffentlicht, die etwa einen Monat vor der Preisverleihung am 5. Mai 2014 auf der Clusterkonferenz Kunststoffe und Chemie stattfinden wird.

Weblink zum Thema
Bis zum 28. Februar 2014 können Bewerber/innen ihre Innovationen zum Wettbewerb einreichen. Alle Informationen dazu gibt es auf der Internetseite www.kunststoffe-chemie-brandenburg.de. Dort kann man sich auch online zu bewerben.

(dw)

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