Servicemodell

Cabb liefert Komplettpaket für Spezialchemie

11.06.2019 Feinchemie-Hersteller Cabb hat ein Servicemodell vorgestellt, das Spezialchemie-Unternehmen bei der Markteinführung neuentwickelter Moleküle unterstützen soll. Dabei übernimmt die Unternehmensgruppe alle nötigen Schritte zur Überführung einer Molekülstruktur in die kommerzielle Produktion.

Cabb bietet Spezialchemie-Unternehmen ein Komplettpaket bis zur Meakrteinführung. (Bild: Cabb)

Cabb bietet Spezialchemie-Unternehmen ein Komplettpaket bis zur Markteinführung. (Bild: Cabb)

Teil des Serviceangebots sind je nach Bedarf die Entwicklung eines geeigneten Syntheseverfahrens, die Hochskalierung vom Pilotmaßstab in die Herstellung unter Betrachtung aller Sicherheitsaspekte, Aufbau und Management der Lieferkette sowie die weitere kontinuierliche Prozessoptimierung. Entwickler haben damit von Anfang eine transparente Entscheidungsgrundlage in Bezug auf Prozesse, Ressourcen, Zeitschiene und Kosten.

Ressourcen ohne eigenen Investitionsaufwand

„Unser Ansatz verschafft dem Kunden unmittelbaren Zugriff auf Kompetenzen, Anlagen, Infrastruktur und personelle Ressourcen, die er benötigt, ohne dass er sich neue Technologien aneignen oder hohen eigenen Investitionsaufwand betreiben müsste“, erläutert Dr. Thomas Eizenhöfer, Geschäftsbereichsleiter Custom Manufacturing bei Cabb. „Basierend auf der selbst entwickelten IP erhält er das fertige Molekül zum gewünschten Zeitpunkt in der vereinbarten Menge und Qualität für die interne Weiterverarbeitung.“

Für das neue Angebot hat der Custom-Manufacturing-Spezialist ein Team zusammengestellt, das klassische CM-Expertise mit Branchenkenntnis der Spezialchemie verbindet. Dazu gehören auch Vertreter der Schwesterfirma Jayhawk Fine Chemicals im US-Bundesstaat Kansas, die Cabb-Inhaber Permira jüngst akquiriert hat. Im Rahmen der engen Zusammenarbeit bietet der Produktionsstandort in den Vereinigten Staaten internationalen Kunden neben den Anlagen in der Schweiz und Finnland eine zusätzliche Option. (ak)

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