Cefic: EU-Chemieproduktion im Juli 2012 um 2,2 % gesunken

10.10.2012 In den ersten sieben Monaten des Jahres 2012 ist die EU-Chemieproduktion um 2,4 % gegenüber Vergleichszeitraum 2011 gesunken, meldet die Cefic in ihrem Chemicals Trends Report. Im Juli 2012 zeigt sich ein Rückgang um 2,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.

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Cefic: EU-Chemieproduktion im Juli 2012 um 2,2 % gesunken

Im Juli 2012 ist die EU-Chemieproduktion um 2,2 % gegenüber Juli 2011 gesunken, meldet die Cefic in ihrem neuesten Chemicals Trends Report (Bild: Cefic)

Die EU-Chemieproduktion für die ersten sieben Monaten des Jahres liegt 5,9 % unter dem Spitzenwert von 2007, ergibt sich aus dem Report des europäischen Chemieindustrie-Verbandes Cefic in Brüssel; die Zahlen selbst kommen von Eurostat. Die Chemiepreise kletterten im Juli in der EU im Jahresvergleich um 1,0 % im Laufe des Monats gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2011. Die Preiserhöhungen wurden erneut durch die Preissteigerungen bei anorganischen Basischemikalien ausgelöst; die monatlichen Preisdaten für anorganische Basischemikalien zeigen jedoch im Juli 2012 einen Rückgang um 1,0 % gegenüber Juni. Trotz dieser einmonatigen Pause beim Preisauftrieb stiegen die Chemiepreise insgesamt um 3,0 % in den ersten sieben Monaten des Jahres 2012 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011.

Die neuesten Handelsdaten zeigen, dass sich der Handelsbilanzüberschuss (net trade surplus) in der EU-Chemieproduktion in den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 um 5,2 Mrd. Euro erhöht hat, verglichen mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahres. Der Bilanzwert liegt bei 24,5 Mrd. Euro. Insgesamt hat sich im Chemiesektor das Vertrauen (EU chemicals confidence indicator) wieder verbessert und damit einen seit 4 Monaten dauerenden Abwärtstrend beendet; dies zeigen neueste Zahlen der EU-Kommission.

Weblink zum Thema
Der vollständige Chemicals Trends Report der Cefic ist auf der Internetseite des Industrieverbandes in englischer Sprache verfügbar.

(dw)

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