Chemie Monitor: Umfrage gibt optimistischen Geschäftsausblick

07.02.2014 Die Managementberatung Homburg & Partner, Mannheim, hat mit den Umfrageergebnissen ihres Chemie Monitors die aktuelle Geschäftslage sowie Trends und Herausforderungen in der Chemiebranche erfasst. Demzufolge sind die Geschäftserwartungen optimistischer geworden.

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Chemie Monitor: Umfrage gibt optimistischen Geschäftsausblick

Homburg & Partner hat in seiner Umfrage bei Entscheidungsträgern zur Stimmung in der Chemieindustrie einen positiven Trend bei gleichzeitiger Unsicherheit der Marktentwicklung in der Branche für 2014 gefunden (Bild: Gunnar3000-Fotolia)

Im Zeitraum November bis Dezember letzten Jahres befragte das Managementberatungsunternehmen knapp 40 Führungskräfte aus Marketing und Vertrieb in der Chemieindustrie zu branchenrelevanten Themen. Insgesamt lässt sich dabei feststellen, dass die Stimmung in der Chemiebranche im Vergleich zur letzten Umfrage aus dem Sommer 2013 auf einem unverändert konstanten Level geblieben ist.

In einer nach Schulnoten gewichteten Skala geben die Befragten einen Durchschnittswert von 2,9 für die aktuelle Geschäftslage an, den gleichen Wert wie bei der letzten Befragung im Juli 2013. Die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate hingegen werden von den Experten aktuell mit einem Wert von 2,6 optimistischer betrachtet als bei der Erhebung zuvor, in der der Wert in Bezug auf die Geschäftsaussichten in der Chemischen Industrie noch bei 2,8 lag.

„Die positiven globalen Wirtschaftsaussichten der Weltbank spiegeln sich auch in der Chemieindustrie wider. Dies belegen die Ergebnisse unseres Chemie Monitors im Hinblick auf die Geschäftserwartungen in der Branche deutlich“, sagt Alexander Lüring, Partner des Kompetenzzentrums Chemicals bei Homburg & Partner. Die durchschnittliche Wachstumsrate in der Branche wird bei den Befragten bei 2,2 % prognostiziert, leicht höher als der Wert aus dem Sommer 2013 (2,1 %).

Als wichtigste Themenfelder in den Bereichen Marketing und Vertrieb werden die Entwicklung von Rohstoffen (41 %) sowie das Innovationsmanagement (47 %) angegeben. Darüber hinaus ist nachhaltiges Pricing Management ebenso eines der Hauptaugenmerke. Insbesondere werden die Unternehmen ihren Fokus auf neue Produkteinführungen und Portfolio-Optimierungen setzen, so die Befragten. Auch die Wichtigkeit in Sachen Effektivität der Vertriebskräfte sowie organisatorische Optimierungen sind im Vergleich zum letzten Chemie Monitor leicht angestiegen.

(dw)

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