Markt

Chemion Logistik weiht neuen Portalkran ein

02.12.2005

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Am Standort Leverkusen nahm Chemion Logistik einen neuen Portalkran in Betrieb. Mit der Investition schafft der Logistik-Dienstleister die Voraussetzung dafür, Umschlagprozesse für seine Kunden zu optimieren und sein Containergeschäft weiter auszubauen. In den letzten Jahren hat das Unternehmen insgesamt 11 Mio. Euro in die Container-Logistik investiert.


Nachdem Chemion 2004 in Leverkusen ein neues Gefahrgut-Terminal in Betrieb genommen hat, wurde mit der Modernisierung des trimodalen Container-Terminals am Hafen begonnen. Die bisherige Containerumschlagbrücke war nach über zwanzig Dienstjahren instandhaltungsintensiv geworden, daher wurde sie durch einen neuen Kran ersetzt. Auch die Marktentwicklung im Bereich Binnenschifffahrt habe eine wichtige Rolle gespielt: Moderne Binnenschiffe sind breiter gebaut als ihre Vorgänger. Mit dem neuen Portalkran, der über einen 10 m längeren Kragarm verfügt, können künftig auch die größten Containerschiffe bedient werden. Außerdem ist die neue Krantechnologie wesentlich flexibler und schneller. Darüber hinaus ist der neue Kran mit einem Gewicht von 400 t nur halb so schwer wie sein Vorgänger und verbraucht deutlich weniger Energie bei höherer Leistung.


Traditionsgemäß werden Verladekräne nach Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern oder nach demjenigen benannt, dem sie ihre Existenz verdanken. So wird der neue Kran auf den Namen „Wolfgang“ getauft, denn – so Chemion-Geschäftsführer Andreas Hardt – „Wolfgang Prison hat das Containergeschäft Chemions neu ausgerichtet und maßgeblich dazu beigetragen, dass bei uns die Weichen auf Wachstum gestellt sind.“

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