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Verderair VA 25 HP erlaubt einen wirtschaftlichen Umgang mit Druckluft

Clevere Konstruktion: Hochdruck-Druckluftmembranpumpe Verderair HP

22.07.2019 Hochdruck-Druckluftmembranpumpen werden überall dort eingesetzt, wo der benötigte Förderdruck höher ist als der Steuerluftdruck. Typisch ist das im Bereich der Kammerfilterpressen, der keramischen Industrie oder wenn ein hoher Arbeitsdruck benötigt wird sowie bei langen Distanzen.

Die Verderair VA 25 HP ist eine 2:1-druckübersetzte Hochdruckmembranpumpe mit zwei Betriebsarten. Im Standardbetrieb arbeitet die Pumpe im normalen Druckbereich mit max. 189 l/min und 8,6 bar. Im Hochdruckbetrieb gibt es fast keinen Leistungsverlust und die Pumpe erreicht 174 l/min bei max. 17,2 bar.

Das ausgeklügelte Funktionsprinzip erlaubt einen wirtschaftlichen Umgang mit Druckluft. Im Beispiel der Kammerfilterpressen reicht zunächst der reguläre Druck aus. Im Laufe des Prozesses kommt es zur Aufkonzentration des Filterkuchens vor den Kammern. Nun wird mehr Druck benötigt, um die gleiche Fördermenge durch die Kammern zu pressen. Schaltet man nun um, bleibt die Förderleistung nahezu stabil. Denn auch im Hochdruckbetrieb mit 17,2 bar erreicht die Pumpe 174 l/min. Realisiert wird das mittels einer weiteren Membran und Druckluftkammer, die zu- und abgeschaltet wird. Im Normalbetrieb zirkuliert die Druckluft in der abgeschalteten Kammer und wird nicht verbraucht. In der Industrie finden sich viele ähnliche Anwendungsfälle, wo in der ersten Phase große Mengen an Druckluft eingespart werden können.

Ein Hebel, der sich rechnet

Blickt man in die Praxis, werden Hochdruck-Membranpumpen häufig auch für Standard-Anwendungen eingesetzt. Das liegt daran, dass sie häufig an Ort und Stelle stehen. Möchte man z. B. 76 l/min mit einem Druck von 4,8 bar fördern, reicht dafür eine Standardpumpe. Mit einer herkömmlichen Hochdruck-Membranpumpe benötigt man für die Leistung die 2-3fache Menge an Druckluft. Mit der VA 25 HP kann die Pumpe einfach in den Normalbetrieb geschaltet werden und benötigt die gleiche Druckluftmenge wie die Standard-Druckluftmembranpumpe VA 25.

Die VA 25 HP ist mit dem bewährten, effizienten Verderair-Luftsteuerventil ausgestattet. Das garantiert einen totpunktfreien Betrieb, benötigt keine geölte Druckluft, friert nicht ein und blockiert auch bei schwierigen Bedingungen nicht. Das Luftsteuerventil besteht aus wenigen Bauteilen, ist von außen zugänglich und kann gewartet oder ausgetauscht werden, ohne dass die Pumpe aus dem Prozess ausgebaut werden muss.

Kein zusätzlicher Druckverstärker notwendig

Den hohen Druck erreicht die druckübersetzte Pumpe mittels einer zusätzlichen Membran in der Mitte. Es wird kein externer Druckverstärker („Booster“) oder anderes Zubehör benötigt. Die mittlere Membran kommt mit dem Fördermedium nicht in Kontakt und ein federbelastetes Steuerventil sorgt dafür, dass die Membran immer in ihre Ausgangsposition zurückkehrt.

Dank des Funktionsprinzips von Druckluftmembranpumpen benötigt man keine Regel- oder Sicherheitseinrichtungen auf der Druckseite, da diese gegen geschlossene Ventile laufen können, ohne beschädigt zu werden. Diese Eigenschaft der Druckluftmembranpumpen ermöglicht einen Betrieb ohne Überdruckgefahr.

Vorteile von Druckluftmembranpumpen

Verderair Druckluftmembranpumpen werden seit Jahren flexibel und zuverlässig in verschiedensten Anwendungen eingesetzt. Das Luftsteuerventil garantiert einen totpunktfreien Betrieb und muss selbst bei niedrigem Luftdruck und hohem Gegendruck nicht geschmiert werden. Die verschiedenen Werkstoffe für produktberührte Bauteile ermöglichen die optimale chemische Beständigkeit gegen eine Vielzahl von Medien. Druckluftmembranpumpen sind robust, trockenlauffähig und einfach zu Warten.

Die Verderair VA 25 HP ist als Aluminium- und Edelstahlpumpe sowie mit ATEX-Zertifikat lieferbar. Es können Flüssigkeiten mit einer Viskosität bis zu 10.000 mPas, Feststoffen bis zu 3,2 mm sowie einer Temperatur bis zu 82 °C gepumpt werden.

Das typische Einsatzgebiet dieser Pumpen ist überall dort, wo der benötigte Förderdruck höher ist als der Steuerluftdruck. Mögliche Flüssigkeiten sind z. B. Klebstoffe, Harze, Lösemittel oder auch andere schwierige Flüssigkeiten aus der Keramikindustrie, Steinbrüchen oder der Abwasseraufbereitung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.verderliquids.com.

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