Impfstoff-Nationalismus

Corona-Impfstoff: Sanofi will zunächst USA beliefern, Kooperationspartner GSK will gerechte Verteilung

18.05.2020 Während die Wogen im Hinblick auf einen Impfstoff-Nationalismus hochschlagen, weil Sanofi diesen zuerst den USA zur Verfügung stellen will, schlägt Kooperationspartner Glaxo Smith Kline einen anderen Weg ein. Die WHO soll die Prioritäten setzen, berichtet das Fachmagazin Pharma+Food.

Glaxo Smith Kline (GSK) entwickelt für den Sanofi-Impfstoff den Wirkkraftverstärker (Adjuvans). Im Interview mit dem Fachmagazin Pharma+Food erklärt Dr. med. Jens Vollmar, medizinischer Leiter für Impfstoffe bei GSK: „Als global tätiges Unternehme ist es uns wichtig, dass unsere Produkte und insbesondere Impfstoffe für alle Menschen auf der Welt verfügbar gemacht werden“.

Dr. Jens Vollmar Glaxo Smith Kline Bild GSK

Dr. Jens Vollmar, Glaxo Smith Kline. Bild GSK

Der Hersteller will sein Adjuvans nicht nur Sanofi zur Verfügung stellen, sondern hat nach eigenen Angaben inzwischen sieben Kooperationspartner.“ Und: „Um einen gerechten Zugang zu Impfstoffen zu schaffen, arbeiten wir unter anderem eng mit der WHO zusammen.“ Das komplette Interview lesen Sie hier.

(as)

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