Ausbau des TPU-Geschäfts

Covestro erwirbt Mehrheit an Joint-Venture in Japan

04.12.2018 Der Kunststoff-Hersteller Covestro erhöht seine Beteiligung am Joint Venture DIC Covestro Polymer (DCP) von 50 auf 80 %. Damit will das Unternehmen das Geschäfts mit thermoplastischem Polyurethan (TPU) weiter ausbauen. Die Partnerschaft mit dem japanischen Chemieunternehmen DIC soll derweil weiter gehen.

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Bleiben weiterhin Partner: Kaoru Ino, Director, President und CEO von DIC und Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro. (Bild: Covestro)

Bleiben weiterhin Partner: Kaoru Ino, Director, President und CEO von DIC und Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro. (Bild: Covestro)

DCP wurde 2000 von den beiden Partnern als 50/50-Joint-Venture gegründet. Die Gesamtinvestition für die Erhöhung des Covestro-Anteils summiert sich auf einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Geplant ist der Geschäftsabschluss – vorbehaltlich der Genehmigung der zuständigen Behörde – für Anfang des zweiten Quartals 2019. Auch mit dem Minderheitsanteil bleibt DIC weiter eine wichtiger Partner von Covestro und soll das Joint-Venture unter anderem bei der Bereitstellung von Rohstoffen und mit Dienstleistung vor Ort unterstützen.

Das TPU-Geschäft von Covestro machte 2017 rund 10 % des Umsatzes im Segments Coatings, Adhesives, Specialties (CAS) aus und ist nach Angaben des Unternehmens in den vergangenen drei Jahren im zweistelligen Bereich gewachsen. Weitere TPU-Standorte unterhält Covestro in New Martinsville (USA) und Changhua (Taiwan).

(jg)

 

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